Wehen vermasselt sich versöhnlichen Saisonabschluss

24.05.2021 Der SV Wehen Wiesbaden beendet die Drittligasaison auf Rang sechs. Zum Abschluss gibt es eine Niederlage gegen Aufsteiger Dresden. In der kommenden Saison wollen die Hessen wieder oben angreifen. Dafür haben sie sich weiter verstärkt.

Trainer Rüdiger Rehm. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem verpatzten Saisonfinale des SV Wehen Wiesbaden in der 3. Fußball-Liga ging der Blick von Trainer Rüdiger Rehm nach vorn. «Wir haben in dieser Saison eine gute Entwicklung genommen. Wir werden im Sommer eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen und versuchen, in der nächsten Saison eine sehr gute Runde zu spielen», sagte der 42-Jährige im Anschluss an das 0:1 (0:1) gegen Aufsteiger Dynamo Dresden.

Den Worten folgten schnell Taten: Am Pfingstmontag gab der Verein die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Gino Fechner bekannt. Der 23-Jährige kommt vom Ligarivalen KFC Uerdingen und erhält bei den Hessen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Fechner absolvierte bislang 75 Drittligaspiele und war 31 Mal für die DFB-Nachwuchsteams von der U18 bis zur U20 im Einsatz. «Gino Fechner ist ein defensiver Allrounder. Wir hatten ihn schon länger auf dem Schirm und freuen uns, dass wir ihn jetzt für den SVWW gewinnen konnten», sagte Wehen Wiesbadens Sportdirektor Christian Hock über den Neuzugang.

Zu diesem Zeitpunkt war der Ärger bei Rehm über die Niederlage zum Saisonabschluss längst verraucht. «Wir wollten einen gelungenen Abschluss mit einem Sieg feiern und es Dynamo so schwierig wie möglich machen, die Meisterschaft einzufahren. Ich glaube schwierig haben wir es ihnen gemacht, allerdings nicht von Beginn an», sagte der Wehen-Coach.

Für Wehen Wiesbaden endete damit eine Saison voller wechselhafter Leistungen. Den Hessen fehlte wie so oft in der abgelaufenen Saison die Durchschlagskraft, um das Gegentor von Pascal Sohm (21. Minute) zu kontern. Vor allem deshalb kamen sie in der Endabrechnung mit 56 Punkten nicht über Platz sechs hinaus und mussten den geplanten direkten Wiederaufstieg früh abhaken. Trotz fehlender Konstanz nimmt Rehm aber auch viel Positives mit in die neue Spielzeit.

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