Corona belastet Fresenius und Tochter FMC

06.05.2021 Die anhaltende Corona-Pandemie hat dem Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius SE zum Jahresstart Umsatz- und Ergebniseinbußen beschert. Dabei belasteten jedoch auch Währungseffekte das Wachstum. «Wir haben es geschafft, aus eigener Kraft zu wachsen, obwohl das erste Quartal des Vorjahres weniger stark von der Pandemie beeinträchtigt war», sagte Konzernchef Stephan Sturm am Donnerstag laut Mitteilung. «Das stimmt mich optimistisch, dass wir unsere gesteckten Ziele erreichen können.»

Der Schriftzug «Fresenius» an der Konzernzentrale der Fresenius SE & Co. KGaA. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bereinigt um Wechselkurseffekte legten die Erlöse um 3 Prozent zu, sanken jedoch nominal um 2 Prozent auf rund 9 Milliarden Euro. Während das deutsche Krankenhausgeschäft von staatlicher Unterstützung profitierte, litt die auf Flüssigmedizin und klinische Ernährung spezialisierte Tochter Kabi in Nordamerika. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) ging um elf Prozent auf rund eine Milliarde Euro zurück. Der bereinigte Gewinn sank um 6 Prozent auf 435 Millionen Euro. Damit schnitt Fresenius jedoch besser ab als von Analysten erwartet.

Die Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) musste unterdessen beim Umsatz einen Rückgang um nominal 6 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro verkraften, das Konzernergebnis brach um 12 Prozent auf 249 Millionen Euro ein. Auch FMC bestätigte die Prognose und rechnet unverändert in diesem Jahr mit einem erheblichen Ergebnisknick.

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