Frankfurter Zoodirektor geht «aus persönlichen Gründen»

28.04.2021 Der Frankfurter Zoodirektor Miguel Casares verlässt Ende Juni auf eigenen Wunsch den Zoo, den er seit Februar 2018 leitet. Der gebürtige Spanier habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, nach Spanien zurückzugehen, teilte der Zoo am Mittwoch mit. «Den Frankfurter Zoo und mein Team zu verlassen, ist sicher eine der schwersten Entscheidungen, die ich in meinem Leben treffen musste», hieß es in einer Mitteilung von Casares, der vor der Übernahme des Direktorpostens bereits die wissenschaftliche Abteilung des Frankfurter Zoos geleitet hatte. Er werde künftig für den Bioparc in Valencia tätig sein.

Miguel Casares, Direktor des Frankfurter Zoos. Foto: Arne Dedert/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) bedauerte den bevorstehenden Weggang von Casares als «großen Verlust». Er habe den Zoo Frankfurt während der vergangenen drei Jahre «inhaltlich und strukturell maßgeblich vorangebracht» und mit der Konzeptstudie Zookunft2030+ «einen überzeugenden Plan für die Weiterentwicklung unseres Innenstadtzoos vorgelegt.» Es sei Casares und seinem Team zu verdanken, dass der Zoo Frankfurt auch in diesen Zeiten solide und zukunftsgerichtet aufgestellt sei.

Casares waren die Festigung des Naturschutzprofils des Zoos und die Zusammenarbeit insbesondere mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt besondere Anliegen. Dazu gehörte auch die Entscheidung für die Ansiedlung des Frankfurt Conservation Centers auf dem Zoogelände.

Der Frankfurter Zoo ist über die Grenzen der Stadt hinaus ein Besuchermagnet und gehört zu den wichtigsten Freizeiteinrichtungen in Hessen - auch wenn seit Beginn der Coronapandemie die Besucher über Monate hinweg draußen bleiben mussten oder während der Lockerungen nur in begrenzter Zahl kommen konnten.

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