SV Wehen nach 1:2 gegen Ingolstadt «absolut enttäuscht»

14.03.2021 Der SV Wehen ist auf den sechsten Tabellenplatz zurückgefallen, könnte sich aber mit einem Erfolg bei Spitzenreiter Dresden wieder herankämpfen. Gegen Aufstiegskandidat Ingolstadt gab's nichts zu holen für das Rehm-Team.

Der Wiesbadener Trainer Rüdiger Rehm. Foto: Hasan Bratic/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der SV Wiesbaden hat nach einer turbulenten Partie gegen den FC Ingolstadt erstmal den Anschluss an das Spitzentrio verloren. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm unterlag am Samstag in der 3. Fußball-Liga dem Tabellenzweiten mit 1:2 (1:2). Gleich am Mittwoch hat der SVWW mit dem Nachholspiel bei Spitzenreiter Dynamo Dresden die nächste schwere Aufgabe vor sich.

«Wir sind niedergeschlagen und absolut enttäuscht», räumte Rehm ein, «Wir haben uns heute viel vorgenommen, hatten davor eine gute Heimserie und wussten, dass wir dem Gegner weh tun können.» Nach einer Schrecksekunde für die Gastgeber, als Ingolstadts Stefan Kutschke in der ersten Minute die Latte traf, nutzte Maurice Malone die Chance nach einer schönen Kombination zum 1:0 (9.) für Wehen.

Kutschke glich aber kurz danach aus (12.) und sorgte noch vor der Halbzeit für den Endstand: Nach einem Zweikampf zwischen Dennis Kempe und Merlin Röhl gab es Elfmeter für den FCI, der 32 Jahre alte Kutschke verwandelte zum 2:1 (44.).

«Der Elfmeter war vor der Halbzeit extrem ärgerlich. Das hat uns getroffen. Meine Mannschaft hat aber trotzdem nicht aufgegeben», sagte Rehm. In einer wilden letzten halben Stunde sah zunächst Moritz Kuhn wegen einer Notbremse die Rote Karte (60.), dann folgte ihm Dennis Kempe mit Gelb-Rot (82.). So konnten die dezimierten Wiesbadener die Partie nicht mehr drehen.

«Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir gehen in Führung und haben die Kontrolle. Nach dem Ausgleich war das ein Spiel auf Messers Schneide», bilanzierte Routinier Kempe. «Wir müssen jetzt den Mund abputzen und weiter machen. Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir uns durch Rückschläge nicht unterkriegen lassen.»

© dpa-infocom GmbH

Weitere News