Hamburger Senat berät über Corona: Neue Maßnahmen erwartet

30.11.2021 Seit Ende August gibt es in Hamburg ein 2G-Konzept zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wenn auch nicht so stark wie in anderen Bundesländern, steigen die Infektionszahlen hier ebenso. Der Senat wird nun wohl mit weiteren Maßnahmen reagieren.

Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, in der Bürgerschaft. Foto: Georg Wendt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der rot-grüne Hamburger Senat wird bei seiner Sitzung am Dienstag erneut über die aktuelle Entwicklung in der Corona-Pandemie beraten. Er gehe davon aus, dass dabei weitere Maßnahmen beschlossen werden, hatte Bürgermeister Peter Tschentscher vorab am Montag gesagt. «Und ich erwarte auch, dass wir in ganz Deutschland solche weiteren Schritte gehen.» Konkrete mögliche Maßnahmen nannte er nicht.

Infrage kämen beispielsweise eine erneute Ausweitung der 2G-Regel etwa auf den Einzelhandel. Ebenso käme eine Verschärfung der 2G-Regel auf 2G plus in einzelnen Bereichen in Betracht - neben einem Impf- oder Genesenennachweis wird dann obendrein jeweils ein aktueller Corona-Test verlangt. Bundesweit werden auch Einschränkungen bei Sportveranstaltungen diskutiert. Die Linke fordert ein Vorziehen der Weihnachtsferien für die Schulen auch in Hamburg.

Erst am Montag war in der Stadt die 2G-Regel ausgeweitet worden. Damit können Erwachsene ohne vollständige Impfung oder Genesung nicht mehr ins Theater oder Kino gehen, ein Museum besuchen, in einem Hotel übernachten oder eine Hafenrundfahrt machen. Der Tierpark Hagenbeck kann ebenfalls nur noch so besucht werden. Unter die neue Verordnung fallen auch Volksfeste, Bildungsangebote, die der Freizeitgestaltung zugeordnet werden, sowie Spielhallen und Wettbüros.

Am Dienstag wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Krise beraten. Die Politik erwartet unmittelbar zuvor Hinweise zu ihrem Handlungsspielraum vom Bundesverfassungsgericht. Die Richter wollen Entscheidungen zu Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen unter der Corona-Bundesnotbremse vom Frühjahr verkünden.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

1. bundesliga

20. Spieltag: Bayern lassen Hertha keine Chance - Nun Sechs-Punkte-Polster

Musik news

Musik-Experte: Produzent und «DSDS»-Juror: Toby Gad rückt ins Rampenlicht

People news

Erfahrungsbericht: «Intensiv» - ein Notruf aus der Krankenpflege

People news

Familienleben: Popsänger Sasha hatte keine einfache Kindheit

Auto news

Busfahrermangel : Tausende Kräfte fehlen

Internet news & surftipps

Telekommunikation: Mobilfunk-Masten erst bauen, dann genehmigen?

Internet news & surftipps

Studie: Internet verkraftet Wachstum des Datenverkehrs in Pandemie

Wohnen

Heizperiode: Gasspeicher leerer als sonst: Ist die Versorgung gefährdet?

Empfehlungen der Redaktion

Regional hamburg & schleswig holstein

2G-Regel flächendeckend: Kein Zutritt für Ungeimpfte

Regional hamburg & schleswig holstein

2G-Regel: Hotels, Kultur und Freizeit nur mit Impfung

Regional thüringen

Schließungen und Ausgangssperre: Pläne für Teil-Lockdown

Regional berlin & brandenburg

Berlin legt nach: Umfassende 2G-Regel ab Montag

Regional niedersachsen & bremen

Handel: Kompletter Lockdown sei «Horrorvorstellung»

Regional rheinland pfalz & saarland

Kampf gegen Corona: Saarland führt 2G für Innenbereiche ein

Regional thüringen

Land: Neue Corona-Regeln und Erleichterungen für Geboosterte

Regional berlin & brandenburg

LSB-Präsident Härtel warnt vor «Einschränkungen im Sport»