HSV-Trainer Walter: Geduld mit Talenten Vuskovic und Doyle

09.09.2021 Trainer Tim Walter vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV mahnt zur Geduld mit den jüngsten Neuzugängen Mario Vuskovic und Tommy Doyle. «Ich glaube, dass der wichtigste Prozess das Kennenlernen ist», sagte er am Donnerstag. Er nannte als Punkte unter anderen das Adaptieren der Abläufe und der Prinzipien und das Wissen darum, was der Mitspieler macht. «Das dauert noch», sagte der 45-Jährige über die beiden Talente: «Das ist nicht so, dass sie hierher kommen und gleich dementsprechend loslegen.»

Hamburgs Trainer Tim Walter. Foto: Ronny Hartmann/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die beiden 19-Jährigen seien «voller Eifer und entwicklungsfähig, haben viel Potenzial». Wann sie eine Option sind, könne er nicht sagen. «Ich bin kein Hellseher», sagte der Trainer. Er ließ offen, ob einer von beiden schon am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) in den Kader für das Spiel gegen den SV Sandhausen rutschen kann.

Der Brite Boyle, für ein Jahr vom englischen Meister Manchester City ausgeliehen, absolvierte am Donnerstag seine erste Trainingseinheit. Der U21-Nationalspieler ist für das Mittefeld vorgesehen. Vuskovic ist schon ein paar Tage länger in der Hansestadt. Der Verteidiger ist für zwei Jahre vom kroatischen Erstligisten Hajduk Split ausgeliehen.

Walter warb noch einmal für die neue Richtung beim HSV, mit jungen Leuten den Weg zum Erfolg zu suchen, und hofft auf Geduld. «Natürlich haben wir trotzdem den Ehrgeiz, jedes Spiel zu gewinnen», betonte er.

Am Samstag soll dies gegen den SV Sandhausen gelingen, an den der HSV in jüngster Zeit keine guten Erinnerungen hat. Die Hamburger warten seit vier Partien auf einen Sieg und sind als Tabellenzehnter vorerst von den Aufstiegsplätzen weit entfernt. «Der Gegner wird mit vielen langen Bällen operieren. Er versucht, uns teilweise zu pressen und will Nadelstiche setzen», sagte Walter voraus.

Nicht mit dabei ist das 20 Jahre alte Mittelfeldtalent Anssi Suhonen. Der Finne wird von einer Muskelbverhärtung im Oberschenkel gebremst. Stephan Ambrosius und Josha Vagnoman befinden sich noch im Aufbautraining. «Ansonsten können wir aus dem Vollen schöpfen», meinte Walter.

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