Handball-Bundesligist HSV: 2G-Modell «denkbare Option»

25.08.2021 Handball-Bundesligist HSV Hamburg bewertet die erlaubte 2G-Regelung der Stadt Hamburg positiv. «Für uns ist es eine denkbare Option, unsere Spiele mit dem 2G-Modell durchzuführen, auch wenn noch viele Detail-Fragen zu klären sind», sagte Geschäftsführer Sebastian Frecke zu der Regelung, nur noch Geimpften und Genesenen Einlass zu gewähren. «Es ist für uns von großer wirtschaftlicher Bedeutung, möglichst viele Fans in die Halle lassen zu können, so dass wir uns jetzt intensiv damit beschäftigen.»

Ein Spielball liegt auf einem Handballfeld. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Umfrage des Vereins unter seinen Dauerkarten-Inhabern habe große Akzeptanz für das 2G-Modell ergeben. Nach Angaben des Vereins liege die Impfquote «seiner treuen Anhängerschaft» bei rund 95 Prozent. «Es ist noch nicht klar, wie viele Zuschauer wir mit 2G tatsächlich in die Halle lassen könnten. Aber wir gehen davon aus, dass wir mit 2G deutlich mehr Fans begrüßen dürften als bei einem 3G-Modell.»

Die Stadt Hamburg erlaubt bei Anwendung der 2G-Regelung bis zu 1300 Zuschauer bei Indoor-Sportveranstaltungen. Der HSV möchte mehr einlassen, braucht dafür aber eine Sondergenehmigung. In die Elbphilharmonie dürfen unter Einhaltung der 2G-Regel 2100 Besucher - ohne Sondergenehmigung.

Für das DHB-Pokalspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden am kommenden Sonntag in der Sporthalle Wandsbek und am ersten Bundesliga-Spieltag gegen Frisch Auf Göppingen am 8. September setzen die HSV-Handballer auf die aktuell gültigen 3G-Regeln der Stadt.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News