Verletzte bei Messerattacken: 26-Jähriger in Lebensgefahr

01.08.2021 Ein junger Mann musste notoperiert werden, andere Opfer kamen glimpflicher davon: Bei Messerattacken in Hamburg sind am Wochenende mehrere Männer verletzt worden.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei Messerattacken sind am Wochenende in Hamburg mehrere Menschen verletzt worden - ein Opfer ringt um sein Leben. Der 26-Jährige wurde in der Nacht zu Sonntag im Stadtteil St. Georg durch Stiche in den Unterbauch lebensgefährlich verletzt. Er kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert, wie die Polizei mitteilte. Zunächst schwebte der junge Mann aber weiter in Lebensgefahr. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht nach Zeugen. Passanten waren auf den Mann im Eingang eines Cafés am ZOB aufmerksam geworden und hatten die Beamten gerufen.

Bei einem Streit bei einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Rahlstedt wurden zwei Männer durch Stiche verletzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, versetzte ein 32-Jähriger am Samstagabend aus bisher ungeklärter Ursache einem 19-Jährigen und dessen 22 Jahre alten Bruder Stiche. Es habe keine Lebensgefahr bestanden. Der 32-Jährige habe zunächst mit dem Auto flüchten können, sei dann unter dem Verdacht des Drogeneinflusses gefasst worden.

In Hamburg-Bergedorf wurden zwei 24-jährige Männer bei einer Auseinandersetzung mit zwei weiteren Personen mit einem Messer verletzt. Wie ein Sprecher des Lagezentrums in Hamburg am frühen Sonntagmorgen mitteilte, kam es am späten Samstagabend aus bislang ungeklärter Ursache zu der Auseinandersetzung am S-Bahnhof Mittlerer Landweg. Demnach erlitt einer der beiden 24-Jährigen bei dem Streit Stiche im Oberkörper, der zweite leichte Schnittverletzungen an den Händen.

Vor dem Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg schließlich wurde am Samstag ein Mann mit einem Messer angegriffen und verletzt. Er erlitt einen Stich in den Oberschenkel, wie die Polizei mitteilte. Der Täter sei geflüchtet. Das Opfer sei sofort behandelt worden. Lebensgefahr habe nicht bestanden.

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