Team Bester kritisiert Nicht-Zulassung für Präsidentenwahl

04.07.2021 Der frühere Fußball-Profi Marinus Bester und sein Team haben die Nicht-Zulassung für ihre Präsidentschaftskandidatur beim Hamburger SV e.V. kritisiert. In einem offenen Brief monierten Bester sowie seine Vizepräsidentenkandidaten Edina Müller und Philipp Wenzel am Sonntag das Vorgehen des zuständigen Beirats, der am Samstag als einzigen Kandidaten Ex-Nationalspieler Marcell Jansen für die Wahl am 7. August zugelassen hatte. Jansen war bereits von Januar 2019 bis Februar 2021 Präsident und damit auch Mitglied im Aufsichtsrat des Fußball-Zweitligisten.

Marinus Bester, ehemaliger deutscher Fußballspieler. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Als Grund für die Nicht-Zulassung wird einzig das Alter und die daraus angeblich resultierende fehlende Eignung von Philipp als Schatzmeister angeführt, von der wir aufgrund seines Abschlusses als Volkswirt, seiner strategischen Tätigkeit bei Fridays for Future und seinen Erfahrungen in der Medienlandschaft aber bedingungslos überzeugt sind», schrieben Bester (52) sowie die Para-Kanutin Müller (38) und Volkswirt Wenzel (23). «Wir nehmen die Entscheidung als beispiellosen Akt der Altersdiskriminierung wahr und erkennen offensichtliche Angst vor Veränderung. So handelt man schlichtweg dem Wohle unseres HSV zuwider», kritisierten Bester & Co.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Empfehlungen der Redaktion

2. bundesliga

Präsidentschaftskandidatur: Team Bester kritisiert Nicht-Zulassung für HSV-Wahl

Regional hamburg & schleswig holstein

News Regional Hamburg & Schleswig-Holstein: Bester nicht für Wahl zugelassen: Jansen Kandidat

Sport news

Sommerspiele in Tokio: Die Paralympics von A bis Z