Keine Sparflamme: Fischer warnt vor «Pokalschreck» Mannheim

26.10.2021 Trainer Fischer von Union Berlin geht die Aufgabe gegen die drittklassigen Mannheimer mit gewohnter Demut an. Von seinen Spielern fordert der Schweizer mehr Konsequenz als beim Remis gegen Stuttgart.

Union Berlins Trainer Urs Fischer an der Seitenlinie. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Atempause zur Mitte der ersten drei Englischen Wochen hintereinander in der Geschichte des 1. FC Union Berlin gestattet Trainer Urs Fischer nicht. «Es liegt an uns, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Auf Sparflamme wird es nicht aufgehen, da gewinnst du heute nicht», sagte der Trainer vor dem Spiel in der zweiten DFB-Pokalrunde am Mittwoch beim Fußball-Drittligisten Waldhof Mannheim (18.30 Uhr/Sky).

Drei Tage nach dem 1:1 beim VfB Stuttgart und vor dem Bundesligaheimspiel gegen Meister FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/Sky) müsse das Team weiter konzentriert bleiben. «Waldhof hat in der ersten Runde gegen Eintracht Frankfurt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und sehr verdient gewonnen», sagte der Coach über den 2:0-Erfolg der Mannheimer Mitte August. «Mannheim besitzt eine starke Kompaktheit und verteidigt als Team. Dazu sind sie nach Balleroberungen sehr gefährlich, wir müssen gewarnt sein.»

Vor allem auch, weil auch in Mannheim weiterhin Max Kruse fehlen wird, der bereits in Stuttgart aufgrund einer Fußverletzung auf der Bank gesessen hatte. «Er hat immer wieder ein bisschen Probleme mit seinem Fuß. Er hat das aber auch immer gut im Griff. Jetzt ist es zu viel. Ich hoffe, dass er nur für dieses Spiel ausfällt. Schauen wir mal», sagte Fischer und hofft auf Kruses Einsatz am Samstag gegen den Rekordmeister.

Der routinierte Angreifer ist auch angesichts der darauffolgenden dritten Englischen Woche mit dem Rückspiel in der Conference League gegen Feyenoord Rotterdam und dem darauffolgenden Gastspiel beim 1. FC Köln gefragt, ehe die nächste Länderspielpause kommt. Deshalb legt Fischer viel Wert auf Regeneration und mentale Frische, um das nächste Spiel besser anzugehen.

Von seiner Mannschaft fordert Fischer gegen Mannheim deshalb mehr Konsequenz als am Sonntag beim 1:1-Remis gegen Stuttgart. Zwar habe seine Mannschaft ein sehr ansprechendes Spiel gezeigt, aber vergessen, den zweiten Treffer nachzulegen. «Sonntag wäre mehr drin gewesen, aber das kannst Du nicht mehr ändern, als es besser zu machen», sagte Fischer und hofft auf eine ebenso gute Einstellung seiner Spieler wie am vergangenen Sonntag: «Sie waren bereit in Stuttgart. Ich gehe davon aus, dass das auch in Mannheim der Fall sein wird.»

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