Fluch des guten Starts: Muzzicato verspürt keinen Druck

21.10.2021 Fußball-Drittligist Viktoria Berlin will auch nach zuletzt vier sieglosen Partien in Serie befreit aufspielen. «Man verliert an Realismus, weil man nie daran denkt wo man herkommt, Saisonstart hin oder her», sagte Trainer Benedetto Muzzicato. Der Aufsteiger hatte nach acht Spieltagen mit 17 Punkten auf dem zweiten Platz gelegen, in den Spielen danach aber nur noch einen Zähler geholt. «Mit unserer Art und Weise und dem Kader machen wir einen guten Job und sind auf gutem Weg. Bis zur Winterpause wollen wir noch ein paar Spiele gewinnen. Aktuell verspüre ich keinen Druck», sagte der 43-Jährige vor dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer 1. FC Magdeburg am Samstag (14.00 Uhr/rbb, Magentasport).

Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Natürlich sei die Negativ-Serie eine «Sache, die man aufnimmt», sagte der Deutsch-Italiener. Muzzicato bemängelt, dass der gute Saisonstart die eigentlichen Zielsetzungen vernebelt habe: «Wir sind ein Regionalligateam, das in der 3. Liga bestehen will. Das Ziel im ersten Jahr ist es, über dem Strich zu stehen. Andere Mannschaften hätten gerne 18 Punkte.»

Zudem soll die Mannschaft - auch trotz nur einem Punkt aus den vergangenen vier Spielen - die zumeist begeisternde Spielweise nicht ändern. «Kein Mensch sagt mir irgendetwas, dass wir etwas anders machen müssen», sagte Muzzicato, der auch von Geschäftsführer Peer Jaekel und Sportdirektor Rocco Teichmann unterstützt wird.

Ob der verletzte Topscorer Tolcay Cigercy beim Spitzenreiter auflaufen kann, sei laut dem Trainer noch ein «großes Fragezeichen». Muzzicato bedauert, dass mit Baris Atik, der in den vergangenen 27 Spielen 28 Scorerpunkte gesammelt hatte, auch die Führungsfigur bei der Mannschaft von Magdeburgs Trainer Titz gesperrt fehlt.

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