Schon im Stress: Füchse Berlin nach Sieg in Polen gefordert

22.09.2021 Die Füchse stehen schon gleich zu Saisonbeginn unter Terminstress. Nur zwei Tage nach dem 32:24-Erfolg in der European League beim polnischen Club KS Azoty-Pulawy SA wartet auf die Berliner in der Handball-Bundesliga mit dem Spiel bei der GWD Minden (19.05 Uhr/Sky) die nächste Auswärtshürde. Es bleibt kaum Zeit zur Regeneration. «Der Physio hat alle Hände voll zu tun», kündigte Trainer Jaron Siewert an. Das Team reist direkt über Warschau und Hannover zum Liga-Match.

Ein Handballspieler hält den Spielball in den Händen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel gehen die Füchse aber mit viel Selbstvertrauen in den Aufgabe bei den Westfalen. «Das gibt in der einen oder anderen kritischen Phase Rückenwind. Aber am Ende liegt es ja bei uns», meinte Siewert. Die Berliner sind zudem gewarnt, verloren sie doch in den vergangenen beiden Jahren in Minden jeweils mit fünf Toren Unterschied. «Es ist schon ein unangenehmer Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht», sagte Siewert. Minden ist derzeit punktloser Tabellenletzter.

Mit dem Sieg in Polen ist den Füchsen die Qualifikation zur Gruppenphase der European League kaum noch zu nehmen. Die Berliner könnten sich im Rückspiel am Dienstag sogar eine Sieben-Tore-Niederlage erlauben. «Das ist schlussendlich eine ordentliche Ausgangslage», sagte Rückraumspieler Marian Michalczik.

Allerdings hatten die Füchse in der ersten Hälfte erhebliche Probleme. «Wir hatten in der Abwehr keinen Zugriff und lassen Pulway zu gute Chancen kommen, sich Selbstvertrauen zu holen», meinte Michalczik. In der zweiten Hälfte fanden die Berliner in ihr Spiel. «Wir haben uns vorgenommen, viel, viel mehr Energie und Tempo einzubringen. So haben wir das Spiel an uns gerissen», sagte Sierwert.

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