Prinz von Preußen: Mich als spät berufener Student gefühlt

16.09.2021 Frankfurt (Oder) (dpa/bb) - Georg Friedrich Prinz von Preußen hat seine Studienzeit auch an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) verbracht. «Ich hab relativ kurz hier studiert, allerdings sehr gerne. Es war ein Studium mit Teilanwesenheit», erzählte der 45-Jährige am Mittwochabend beim MOZ-Talk der «Märkischen Oderzeitung» im Kleistforum der Oderstadt. Das angebotene Thema «Schutz europäischer Kulturgüter» habe ihn sehr interessiert und er habe das Studium zu diesem Zeitpunkt mit seinen sonstigen Verpflichtungen vereinbaren können.

Georg Friedrich Prinz von Preußen lächelt. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 45-Jährige ist der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers, Georg Friedrich Prinz von Preußen - und Oberhaupt des Hauses Hohenzollern. Er wuchs in Fischerhude und Bremen auf.

Bei der Veranstaltung erzählte er auch, dass er während des Studiums die meiste Zeit in der polnischen Partnerstadt Slubice gewesen sei. Außerhalb der Vorlesungen habe er auch «Wodka Tastings» gemacht. Er habe sich als «spätberufener» Student gefühlt, so der Prinz. «Aber dann kam der Ernst des Lebens und ein Jobangebot.» Kurz vor der Masterarbeit habe er das Studium dann abgebrochen.

Als Gastgeschenk hatte der 45-Jährige selbst gebrautes Bier mitgebracht. Gemeinsam mit einem Freund sei vor fünf Jahren die Idee des Bierbrauens entstanden, berichtete Georg Friedrich Prinz von Preußen. «Männer ab 40 kommen manchmal auf so Ideen wie Motorradfahren oder eben sich mit Bier auseinanderzusetzen». Mittlerweile sei es etwas mehr als ein Hobby. Hin und wieder trinke er auch gern Craft Beer. «Aber am Ende des Tage trinke ich doch lieber ein ehrliches Pils».

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