Agententätigkeit für Russland? Prozess in Berlin

01.09.2021 Weil er dem russischen Geheimdienst Informationen über Liegenschaften des Bundestags weitergegeben haben soll, muss sich ein Deutscher ab dem heutigen Mittwoch (9.00 Uhr) vor dem Staatsschutzsenat des Berliner Kammergerichts verantworten. Die Anklage gegen den 56-Jährigen lautet auf geheimdienstliche Agententätigkeit.

Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang eines Gerichts zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er soll damals Mitarbeiter einer Firma gewesen sein, die mehrfach vom Deutschen Bundestag beauftragt worden war, elektronische Geräte zu überprüfen. Die Firma habe deshalb über Dateien mit den Grundrissen der Liegenschaften verfügt. Spätestens Mitte 2017 habe sich der Angeklagte aus eigenem Antrieb entschlossen, die Daten an den russischen Militärgeheimdienst weiterzugeben.

© dpa-infocom GmbH

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