Zahl der Covid-19-Patienten im Krankenhaus leicht gesunken

30.08.2021 Die Zahl der Patienten in Brandenburger Krankenhäusern mit einer Covid-19-Erkrankung ist leicht auf 25 gesunken. Das geht aus Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Montag hervor. Vor einer Woche waren 29 Corona-Patienten gezählt worden. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 24 neue Ansteckungen, von drei Städten und sieben Kreisen gab es keine neuen Fälle. An Wochenenden werden weniger Infektionen gemeldet.

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen - blieb landesweit wie am Sonntag bei 25,6. Am höchsten ist der Wert in Cottbus mit 45,6, gefolgt vom Landkreis Havelland mit 38,3 und Teltow-Fläming mit 37,3. Unter 20 liegen die Stadt Frankfurt (Oder) und die Kreise Märkisch-Oderland, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Ostprignitz-Ruppin und Spree-Neiße.

Wenn der Wert neuer Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche fünf Tage in Folge über 20 liegt, ist der Besuch etwa von Gaststätten drinnen, Hotels und Reisebus-Reisen nur möglich, wenn jemand geimpft, genesen oder getestet ist. In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über 35 ist die Besucherzahl für Volksfeste und Jahrmärkte auf 5000 begrenzt. Seit Samstag gilt die Corona-Testpflicht für Kinder ab sechs statt ab zwölf Jahren, ausgenommen sind alle Schülerinnen und Schüler, die sich regelmäßig mindestens zweimal pro Woche testen lassen.

Beim Erlassen und Aufheben von Corona-Beschränkungen orientierte sich die Politik bisher stark an der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Da immer mehr Menschen geimpft und dadurch vor schweren Verläufen geschützt sind, nimmt die Aussagekraft dieses Wertes ab. Deshalb soll künftig unter anderem auch die Zahl der Klinikeinweisungen in den Fokus rücken, also wie viele Corona-Infizierte sich in stationäre Behandlung begeben mussten.

Brandenburg bezieht für die Beurteilung der Lage nach Angaben der Landesregierung neben der Sieben-Tage-Inzidenz auch die Auslastung der Krankenhäuser - vor allem der Intensivstationen -, den Anteil Geimpfter an der Bevölkerung und die Verbreitung besorgniserregender Virusvarianten ein. Im Verordnungstext ist als Schwellenwert für Beschränkungen aber noch die Sieben-Tage-Inzidenz maßgeblich.

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