Attraktive Gegner für Union: Feyenoord und Slavia reizen

27.08.2021 Der 1. FC Union Berlin hat für die Gruppenphase der Conference League attraktive Lose gezogen. Feyenoord Rotterdam, Slavia Prag und Maccabi Haifa heißen die Konkurrenten des Fußball-Bundesligisten im neuen Europacup.

Unions Maskottchen Ritter Keule begrüßt die Fans im Berliner Olympiastadion. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das nennt man eisernes Losglück: Union Berlin bekommt es in der Conference League mit attraktiven und sportlich durchaus anspruchsvollen Gegnern zu tun. Dem Fußball-Bundesligisten wurden am Freitag in Istanbul Slavia Prag, Feyenoord Rotterdam und Maccabi Haifa in der Gruppe E des neuen Europapokals zugelost.

Besonders wichtig für den Club und seine Fans: Zumindest Prag und Rotterdam sind verhältnismäßig leicht von Berlin aus zu erreichen. Tausende Anhänger werden - sofern es die Corona-Lage erlaubt - durch Europa reisen. Dem Team von Trainer Urs Fischer bleiben strapaziöse Trips nach Kasachstan oder Aserbaidschan hingegen erspart.

Seine drei Heimspiele wird Union wie das Playoff gegen Kuopio PS (0:0) sehr wahrscheinlich im Olympiastadion austragen müssen, da das eigene Stadion an der Alten Försterei nicht die von der UEFA für die Gruppenphase geforderten 8000 Sitzplätze bietet. Die Gruppenphase beginnt am 16. September und endet am 9. Dezember. Die genauen Spielansetzungen hatte die UEFA bis spätestens Samstagvormittag angekündigt.

Die Gruppensieger ziehen direkt ins Achtelfinale ein, die Gruppenzweiten spielen in einer ersten K.o.-Runde gegen die Drittplatzierten der Europa League um acht weitere Achtelfinaltickets. Der Premierensieger der Conference League wird am 25. Mai in der albanischen Hauptstadt Tirana gekürt und ist automatisch für die Europa League in der folgenden Saison qualifiziert.

«Wir freuen uns unheimlich, es ist etwas Außergewöhnliches, was wir geleistet haben als Team», beschrieb Trainer Fischer nach dem 0:0 am Donnerstagabend gegen Kuopio PS, das zum Erreichen der Gruppenphase reichte, die Stimmung bei den Eisernen. Kapitän Christopher Trimmel versuchte sich an einer historischen Einordnung. Unions Fußball-Story sei etwas «Außergewöhnliches für die Geschichtsbücher».

In die K.o.-Phase einzuziehen, müsse nun das Ziel sein, meinte der Österreicher noch vor der Auslosung. «Wir sind nicht in die Gruppenphase gekommen, um jetzt da schön herumzureisen», sagte der Rechtsverteidiger. Angesichts der durchaus starken Konkurrenten ist dies nun ein ambitioniertes Ziel.

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