Präsenzkurse mit Leitplanken: Regeln fürs Wintersemester

30.07.2021 Studierende an Berliner Hochschulen müssen wegen der Corona-Pandemie geimpft, genesen oder getestet sein, um im Wintersemester an den geplanten Präsenzangeboten teilzunehmen. Der Nachweis über ein negatives Testergebnis dürfe nicht älter sein als 48 Stunden, heißt es in einem Eckpunktepapier, auf das sich die Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen verständigten. Es ist am Freitag veröffentlicht worden.

Studierende sitzen in einem Hörsaal. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angestrebt wird demnach, «dass alle Studierenden die Möglichkeit haben werden, in Präsenz zu studieren». Es könnten allerdings «nach wie vor digitale Lehrangebote erforderlich sein», hieß es. Berlins Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) hat Studierende per Brief aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, um die Rückkehr auf den Campus zu unterstützen, wie am Donnerstag bekanntgegeben worden war.

Laut dem Papier kann von der Pflicht zum Einhalten von 1,50 Metern Mindestabstand abgesehen werden - je nach Umständen und Infektionsgeschehen. In Hochschulgebäuden gilt demnach Maskenpflicht, Anwesenheiten sollen für die Kontaktverfolgung dokumentiert werden.

Anfang September wollen die Beteiligten anhand der Pandemielage prüfen, ob sie bei den vereinbarten Punkten noch etwas ändern müssen. Das Wintersemester an den Universitäten beginnt am 18. Oktober, die privaten Hochschulen und Fachhochschulen starten bereits früher. Schon im Sommersemester hatte es erste Öffnungsschritte gegeben.

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