Konfirmation unter Corona-Bedingungen: Mit Maske und im Zelt

23.05.2021 An Pfingsten haben viele Jugendliche in Brandenburg ihre Konfirmation unter Corona-Bedingungen gefeiert. In der Evangelischen Kirchengemeinde Glienicke/Nordbahn (Landkreis Oberhavel) am Nordrand von Berlin feierten am Samstag 13 und am Sonntag zehn Konfirmanden, wie Pfarrer Christian Leppler der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das Besondere: Wie auch im vergangenen Jahr wurden die Gottesdienste in ein 150 Quadratmeter großes Festzelt auf den Dreiseitenhof verlegt. Dort können wegen der Corona-Auflagen mehr Menschen teilnehmen als in der Kirche.

Den Konfirmanden Hannes (l-r), Fritz, Mariella (verdeckt) und Carolina werden Kerzen gereicht. Foto: Annette Riedl/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Viele Konfirmanden kamen am Sonntag im kleinen Kreis, etwa nur mit Familie, Pateneltern und Geschwistern. Rund 50 Menschen könnten zur gleichen Zeit auf den Stühlen im Zelt Platz finden, sagte Pfarrer Leppler. Die Konfirmationen teilten sich auf mehrere Gottesdienste hintereinander auf.

Gesungen wurde am Sonntag etwa «Lobe den Herren» - im Zelt musste allerdings Maske getragen werden. Das sei aber kein Problem gewesen, sagte eine Konfirmandin vor Ort. Es sei schön gewesen, «dass alle zusammen gesungen haben».

In Kirchengemeinden in ganz Brandenburg wurden Konfirmationen wegen der Pandemie anders gefeiert als üblich. Die Feiern sollten vor allem am Samstag vor Pfingsten stattfinden, wie Juliane Voss, Sprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), zuvor gesagt hatte. Manche Kirchengemeinden hätten die Konfirmationen aber auch in den Spätsommer verschoben.

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