Angebotspreise für Eigentumswohnen erneut gestiegen

11.05.2021 Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Berlin sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Im Schnitt wurden rund 5000 Euro pro Quadratmeter verlangt und damit knapp 7,5 Prozent mehr als noch im Jahr davor, wie aus dem aktuellen Wohnmarktreport der Bank Berlin Hyp und des Maklerhauses CBRE hervorgeht. «Die stärksten Zuwächse verzeichneten die eher peripheren Bezirke Spandau, Reinickendorf, Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf», teilte das Unternehmen zudem mit. In diesen drei Stadtteilen lagen die Wachstumsraten bei den Angebotspreisen zwischen 14 und 16 Prozent.

Wohnungen vor dem Berliner Fernsehturm. Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gesunken sind die Preise im vergangenen Jahr hingegen bei den Angebotsmieten. «Mit 10,15 Euro pro Quadratmeter und Monat lag der Median der aufgerufenen Angebotsmieten 2,8 Prozent unter dem Wert von 2019», hieß es. Berlin Hyp weist aber selbst darauf hin, dass diese Zahlen aufgrund des Berliner Mietendeckels wenig aussagekräftig sind. Mit dem Instrument wollte der Berliner Senat die Mieten in der Hauptstadt für fünf Jahre einfrieren. Er war zu Beginn des vergangenen Jahres in Kraft getreten. Allerdings hatte das Bundesverfassungsgericht das Gesetz im April gekippt.

Für den Report haben Berlin Hyp und CBRE eigenen Angaben zufolge rund 33 000 Mietangebote sowie 30 000 Kaufinserate für Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser in Berlin untersucht.

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