Über 100 000 Ansteckungen in Brandenburg seit Pandemiebeginn

26.04.2021 In Brandenburg sind seit März vergangenen Jahres zusammengerechnet offiziell mehr als 100 000 Corona-Infektionen bestätigt worden. Zuletzt kamen 279 neue Fälle innerhalb eines Tages hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Potsdam mitteilte. Vor einer Woche waren es 290 neue Infektionen, am Sonntag 365. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg für ganz Brandenburg leicht von rund 126 auf fast 128.

Eine FFP2-Maske hängt in einem Auto. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat weiter der Landkreis Spree-Neiße mit 227, gefolgt von Cottbus und Frankfurt (Oder) mit jeweils rund 177. Liegt der Wert an drei aufeinander folgenden Tagen über 165, müssen am übernächsten Tag alle Schulen schließen. Das ist in Cottbus, Spree-Neiße und Oder-Spree bereits der Fall, auch wenn Oder-Spree seit mehreren Tagen unter 165 liegt. Die neue Regel aus der Bundes-Notbremse gilt aber so lange, bis der Wert von 165 an fünf Werktagen hintereinander unterschritten ist. Die Kreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz liegen zwischen einem Wert von 150 und 165.

Neun Kreise sowie die Städte Potsdam und Brandenburg/Havel verzeichnen Inzidenzwerte zwischen 100 und 150. Dort ist dann Einkaufen mit negativem Corona-Test und Termin möglich. Zwei Kreise - Barnim und Potsdam-Mittelmark - haben eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 100. In Potsdam-Mittelmark gilt jedoch die Ausgangsbeschränkung von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr nach der neuen Bundes-Notbremse - mit Ausnahme von Joggen und Spazierengehen bis Mitternacht - weiter, weil der Kreis zwei Tage vor Inkrafttreten Inzidenzwerte oberhalb von 100 hatte.

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