Nach Kaunas-Niederlage: Alba zwischen Erholung und Training

31.03.2021 Dem deutschen Basketball-Meister Alba Berlin hat der intensive Terminplan die Kraft im letzten Auswärtsspiel der Euroleague gekostet. «Wir hatten in der zweiten Halbzeit nicht mehr die nötige Energie, um unseren Stil zu spielen. Außerdem fehlt uns das Training», sagte Albas Sportdirektor Himar Ojeda nach der 86:96-Niederlage bei Zalgiris Kaunas. Das Spiel in Litauen am Dienstag war für die Berliner das dritte in fünf Tagen und das 13. im Monat März. Fürs Training und das Arbeiten an Details und Schwachstellen bleibt da kaum Zeit.

Ein Ball liegt auf einem Basketball-Spielfeld. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dennoch spielte Alba gegen die Litauer eine starke erste Halbzeit, glänzte bis zur Pausensirene beim 51:41 mit konzentriert ausgespielten Angriffen und einer aufmerksamen, gut abgestimmten Verteidigung. «Wir haben in der Offensive den Ball gut bewegt und defensiv mit viel Intensität und als Einheit gespielt», sagte Ojeda. Dann brachen die Berliner im dritten Viertel ein, machten vermehrt Fehler und ließen die beschriebene Intensität und Konzentration vermissen.

Dass Alba schon vor dem Spiel keine Chance mehr auf den Einzug in die Euroleague-Playoffs hatte, sah Ojeda nicht als Grund für den Leistungsabfall an: «Für uns ging es in der Euroleague von Anfang an nicht primär darum, ob wir gewinnen oder verlieren. Es geht darum konkurrenzfähig zu sein und jedes Spiel so gut wie möglich zu spielen.»

Das gilt nun auch für die letzten beiden Spiele der laufenden Euroleague-Saison. Am Freitag (19.00 Uhr/Magentasport) empfangen die Berliner am vorletzten der 34 Spieltage Valencia Basket in der Mercedes-Benz Arena. Immerhin haben sie zuvor ausnahmsweise zwei spielfreie Tage. «Wir müssen die richtige Mischung aus Erholung und Training finden», sagt Ojeda. Und für letzteres auch das Spiel gegen den die Spanier selbst nutzen.

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