Bildungsministerin wirbt für Corona-Schnelltests an Schulen

13.03.2021 Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat vor dem Start von Corona-Selbsttests an den Schulen bei den Eltern für den Einsatz geworben. «Wir bitten Sie und Ihre Kinder darum, dieses Angebot zur freiwilligen Selbsttestung zu nutzen, um die Sicherheit an unseren Schulen für die Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten zu erhöhen», heißt es in einem Schreiben vom Freitag von Ernst und Staatssekretärin Ines Jesse an die Eltern und Erziehungsberechtigten. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten das Angebot eines Selbsttests pro Woche an einem Tag mit Anwesenheit in der Schule.

Ein Corona-Schnelltest liegt auf einem Zettel mit einer Anleitung zur Auswertung des Ergebnisses. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am Montag öffnen Gesamtschulen, Oberschulen und Gymnasien für den Wechselunterricht zwischen der Schule und zuhause. Die Grundschulen sind hierfür seit 22. Februar geöffnet. Für Brandenburg stehen zunächst 300 000 Selbsttests für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler bereit, bis zum Sommer sollen es 2,6 Millionen sein. Die erste Lieferung werde die Schulen ab Montag erreichen, schrieb Ernst. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Test selbst machen, die Lehrkräfte erklären ihnen, wie es funktioniert. Bei einem positiven Selbsttest folgt ein PCR-Test - bis zum Ergebnis geht es zunächst in häusliche Quarantäne.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Landeselternrat hatten vor einem Testchaos gewarnt, das die Gesundheit der Schüler und Lehrkräfte und auch die Öffnung der Schulen gefährde. Sie befürchten, dass nicht genug Tests rechtzeitig vorhanden sind. Auch der Landeslehrerrat hatte Bedenken angemeldet, dass nicht genug Personal für die Anleitung vorhanden sei und ein Gesundheitsrisiko bestehe, wenn beim Testen keine Masken getragen würden.

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