Wohnen für Studierende: München wieder an der Spitze

22.09.2021 Studieren ist teuer - in der Landeshauptstadt erst recht: In München müssen Studierende einer Untersuchung zufolge bundesweit am meisten Geld für's Wohnen ausgeben. 802 Euro Warmmiete kostete dort zum Ende des Sommersemesters eine 30 Quadratmeter große Musterwohnung in Uni-Nähe. Das geht aus dem Studentenwohnreport 2021 des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Blick auf Wohnungen in der Innenstadt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nürnberg liegt mit 509 Euro auf Rang 14 der 30 einbezogenen Studienstandorte, dort sanken die Mieten sogar leicht um 0,5 Prozent. Im bundesweiten Schnitt zahlt der Akademiker-Nachwuchs 515 Euro für eine Mini-Wohnung, am günstigsten wohnen die Studis in Magdeburg für gerade einmal 289 Euro.

Ein WG-Zimmer gibt es im bundesweiten Schnitt für 325 Euro. München liegt mit 554 Euro aber auch hier deutlich darüber. In Nürnberg werden 337 Euro fällig.

MLP-Vorstand Uwe Schroeder-Wildberg erwartet, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt für Studierende zuspitzen könnte. Trotz Corona soll vielerorts - so auch in Bayern - wieder Präsenzlehre stattfinden. Nachdem viele Studierende die zurückliegenden Semester in ihrem Elternhaus verbracht haben, könnten mehr Umzüge in die Hochschulstädte die Folge sein.

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