«Löwen» und Köllner gehen «über Grenzen»

15.08.2021 1860 und Türkgücü liefern sich im Münchner Drittliga-Duell einen packenden Kampf. Die «Löwen» erzwingen in Unterzahl ein 1:1.

«Löwen»-Trainer Michael Köllner steht im Stadion. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Löwen»-Trainer Michael Köllner gab an der Seitenlinie wirklich alles. Sein heftiger Jubel nach dem Ausgleich in Unterzahl durch Torjäger Sascha Mölders in der 80. Minute brachte dem Coach des TSV 1860 München im Derby gegen Türkgücü München sogar eine Verletzung ein. «Es ist mir hinten in die Wade reingefahren, ein schärferer Muskelfaserriss», erzählte Köllner nach dem packenden 1:1 (0:0) am Samstag in der 3. Fußball-Liga. «Wir sind über unsere Grenzen gegangen. Die Mannschaft hat viel leiden müssen, hat sich aber für den tollen Kampf belohnt», lobte der 51-jährige Köllner.

Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Yannick Deichmann (38.) hatten die «Löwen» lange in Unterzahl spielen müssen. Nach der Pause erzielte Sercan Sararer (60.) nach einer Flanke von Albion Vrenezi per herrlichem Dropkick sogar die Führung für Türkgücü, das insgesamt viermal in der Partie Aluminium traf.

«Wir haben die Räume nicht genutzt, die Sechzig uns angeboten hat. Allein in der zweiten Halbzeit hatten wir vier hundertprozentige Chancen», bemerkte Coach Petr Ruman nach dem dritten Remis seiner Mannschaft.

In der Schlussphase lenkte dann Mölders mit seinem ersten Saisontor einen Schuss von Dennis Dressel ins Türkgücü-Tor ab. Damit bleiben die «Löwen» auch nach dem dritten Spieltag mit nun fünf Punkten ungeschlagen. «Wir sind richtig marschiert, jeder ist für den anderen mitgelaufen. Wir haben alles gegeben», resümierte Mölders.

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