Sonne, Regen: Filmfest München endet mit Preisverleihung

11.07.2021 Mit der Verleihung mehrerer Preise ist am Samstagabend das Filmfest München zu Ende gegangen. «Wir haben uns der großen Herausforderung gestellt, in unsicheren Zeiten ein Festival zu planen. Und es hat funktioniert», sagte Festivalleiterin Diana Iljine. «Es war einfach magisch zu sehen, wie das Publikum sich zurückgemeldet hat und zeigt: Das Kino lebt – endlich wieder!» Trotz so mancher coronabedingter Einschränkungen und wechselhaftem Wetter zählte das Festival rund 25.000 Besucher in den Kinos, viele davon unter freiem Himmel.

Die Sonne kommt nur kurzzeitig hinter einer dunklen Wolkendecke hervor. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den vergangenen 10 Tagen waren rund 70 Filme zu sehen, darunter der französisch-deutsche Thriller «Die Verschwundene», in dem ein verlassenes Auto für Aufsehen sorgt. Der Regisseur Dominik Moll bekam dafür am Samstag den mit 50.000 Euro dotierten ARRI/Osram Award für den besten internationalen Film. Die Jury lobte das Werk als packend, spannend und ergreifend. Es spanne den Bogen von menschlichen Verfehlungen und Lügen hin zu großen sozial-gesellschaftlichen Themen wie den Folgen des Kolonialismus. Bereits am 29. Juli soll der Film mit Valeria Bruni Tedeschi im Kino starten.

Der CineVision Award für den besten internationalen Nachwuchsfilm ging an Philippe Lacôte für «La Nuit des Rois». Den Publikumspreis von Bayern2 und der «Süddeutschen Zeitung» gewann «Trans - I got Life» von Imogen Kimmel und Doris Metz.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Empfehlungen der Redaktion

Tv & kino

Halbzeit in Cannes: Sean Penn, starke Frauen und eine Provokation

Tv & kino

Festival: Klein aber fein - Das Filmfest München

Tv & kino

Pandemie: Fast 25.000 Besucher beim Hamburger Filmfest

Tv & kino

Signal für die Branche: Das Filmfestival Cannes kommt zurück

Tv & kino

Dramatische Romanze: «Sommer 85» von François Ozon: Die erste große Liebe