Weltumrundung per Triathlon: Extremsportler zurück

27.11.2021 Unglaubliche 120 Ironman-Triathlons um die Welt nahm sich Abenteurer Jonas Deichmann vor, jetzt ist er tatsächlich zurück in Deutschland. Bis zum Ziel sind es nur noch wenige Kilometer.

Extremsportler Jonas Deichmann beim Selfie machen. Foto: Privat/Jonas Deichmann /dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fast geschafft! Extremsportler Jonas Deichmann hat nach einer 14-monatigen Reise um die Welt am Samstag die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland überquert. Der 34-Jährige war vor über einem Jahr zur Weltumrundung per Triathlon aufgebrochen: 456 Kilometer Schwimmen, 5040 Kilometer Laufen und 21.600 Kilometer Radfahren. Nun ist er auf der Zielgeraden nach München. Auf dem Odeonsplatz soll sein Abenteuer enden - genau dort, wo es vor mehr als einem Jahr begann.

Der gebürtige Stuttgarter freut sich darauf, sich nach seiner Tour entspannen zu können. Ausruhen konnte sich der Sportbegeisterte in den letzten Monaten selten, auch weil er so etwas wie ein Medienprofi geworden ist: Neben dem Sport bespielt der 34-Jährige fast täglich seine Social-Media-Kanäle, beantwortet Fragen aus seiner Online-Community und gibt Interviews. «Ich freue mich schon darauf, morgens aufzuwachen und keinen Termin wahrnehmen zu müssen und einfach mal wieder mehr Zeit zu haben», sagte der Schwabe der Deutschen Presse-Agentur.

Der Abenteurer, der im Schwarzwald aufwuchs, will zwar weiterhin Sport machen, allerdings vorerst nichts Extremes: «Ich werde meinem Körper nach 14 Monaten Triathlon auch 14 Monate Erholung gönnen.» Die nächste große Challenge ist aber bereits für 2023 geplant - bis dahin bleibe sie allerdings «strengstens geheim».

Fest steht: Eine Schwimm-Challenge wird es nicht sein, da ist sich Deichmann sicher. Der Extremsportler schwamm unter anderem 456 Kilometer entlang der Adria-Küste - der Rekord für die längste Strecke, die jemand ohne Begleitboot zurücklegte. «Schwimmen war die Hölle. Das war mit Abstand die schwerste und unangenehmste Disziplin», sagte Deichmann rückblickend.

Nachdem er 54 Tage im Wasser von Quallenstichen und Scheuerstellen vom Neoprenanzug geplagt wurde, beendete der Leistungssportler nach seiner Ankunft in Montenegro seine Schwimm-Karriere. Deichmann will sich lieber auf andere Disziplinen konzentrieren.

Dabei motivieren ihn weniger die Rekorde, sondern die Erfahrungen, die er auf seinen Reisen macht: «Wenn ich alt bin, werde ich nicht reich sein. Aber reich an Erlebnissen», scherzte er. Am Montag soll auf dem Odeonsplatz sein bisher womöglich größtes Erlebnis zu Ende gehen.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

Sport news

Eklat um Tennisstar: Bundesgericht: Djokovic muss Australien verlassen

People news

Mit 91 Jahren: Designer der Stars: Modeschöpfer Nino Cerruti gestorben

People news

Justiz: Mediziner und «Tatort»-Darsteller Joe Bausch vor Gericht

People news

Szene: Schlange stehen für Imbiss-Eröffnung von Rapper Massiv

Internet news & surftipps

Kommunikation: «Smishing»-Masche: Weiter massenhaft Betrugs-SMS auf Handys

Internet news & surftipps

Software: Über drei Millionen PCs mit unsicherem Windows-System

Auto news

Minimale Mobilität: Fahrzeuge für den Moped-Führerschein

Mode & beauty

Abgelaufene Kosmetika: Wie lange hält sich meine Hautcreme?

Empfehlungen der Redaktion

Panorama

Extremsport: Triathlon-Weltumrundung: Deichmann zurück in Deutschland

Regional bayern

Extremsportler Deichmann ist auf Zielgeraden nach München

People news

Freizeit: Extremsportler Deichmann auf Zielgeraden nach München

Panorama

14-monatiger Trip: Triathlon-Weltumrundung: Extremsportler Deichmann am Ziel

Regional baden württemberg

Extremsportler Deichmann nach Weltumrundung zurück

Panorama

Triathlon: Deutscher Extremsportler lief 5000 Kilometer durch Mexiko

Regional bayern

Extremsportler kehrt von Weltumrundung nach München zurück

Sport news

Triathlon: Frodeno vor Mann-gegen-Mann-Duell: Weltrekord wäre Krönung