17 Prozent der Intensivbetten frei: Inzidenz sinkt minimal

16.08.2021 Gut jedes sechste Intensivbett im Südwesten ist im Moment verfügbar. In Zahlen sind das 408 der 2357 betreibbaren Betten beziehungsweise 17,3 Prozent, wie das Landesgesundheitsamt am Montag unter Berufung auf das sogenannte Divi-Intensivregister mitteilte. Der Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Er soll eine größere Rolle bei der Analyse der Corona-Lage spielen. Solche Betten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für Menschen mit anderen Erkrankungen.

Ein Intensivbett mit Beatmungseinheit steht auf einer Corona-Station. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 217 auf 511.637 (Stand: Montag, 16.00 Uhr). Inzwischen sind 10.437 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben, das war einer mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 495.766 Infizierte (plus 223). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank binnen eines Tages minimal von 30,0 auf 29,7. Eine Woche zuvor hatte sie 17,3 betragen.

Keiner der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegt noch im einstelligen Bereich. Am niedrigsten ist die Inzidenz mit 12,6 im Landkreis Emmendingen. In Mannheim ist sie mit 54,7 am höchsten.

6.775.584 Menschen in Baden-Württemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind den Daten zufolge 61,0 Prozent der Bevölkerung. Der Bundesschnitt liegt bei 63,2 Prozent. Als vollständig geimpft gelten den Daten zufolge im Südwesten 6.361.666 Menschen oder 57,3 Prozent (bundesweit: 57,2). Beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen nötig.

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 147.928 Fälle mit Hinweisen auf «besorgniserregende Varianten» übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben. Es dominiert die als hoch ansteckend geltende Delta-Variante.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News