Design- und Einrichtungstrends 2022: Das bringt das neue Jahr

08.11.2021 Nicht nur die Mode verändert sich stetig. Das Gleiche gilt für unsere Wohnkonzepte. Während Schrankwände und Fliesentische definitiv der Vergangenheit angehören, möchten immer mehr Menschen in ihrem Zuhause aktuelle Trends umsetzen. Gleichzeitig soll die eigene Persönlichkeit nicht verschwinden, sondern sich im Interieur widerspiegeln. Die großen Design- und Einrichtungsmessen stellen regelmäßig neue Konzepte und trendige Idee vor, die jeder für die eigenen vier Wände adaptieren kann. Wir stellen die wichtigsten Trends für 2022 vor.

Der dänische Einrichtungstrend Hygge vereint Gemütlichkeit mit skandinavischer Leichtigkeit. Decken, Kissen und indirekte Beleuchtungsmöglichkeiten stehen im Zentrum. © pixabay.com / Martina-zalitobetonem (CC0 Creative Commons)

Diese Farben geben 2022 den Ton an

Wer in seinem Heim auf schlichte Eleganz setzt, wird mit den Trendfarben 2022 gut beraten sein. Denn die Farbpalette wird ruhiger und erdiger. Bleigrün, nebliges Grau und weitere Erd- und Steinfarben dominieren die heimischen Gefilde und machen nicht nur das Wohnzimmer gemütlich. Dort lassen sich die neuen Trendfarben in Form von Kissen, Decken und Co. umsetzen. Auch Bilder an den Wänden und echte Pflanzen unterstützen das Farbspektrum, das 2022 alles bestimmt.

Ein Wohntrend, der definitiv nicht aus der Mode kommt und perfekt mit den vorgestellten Farben harmoniert, ist Hygge. Dieser gemütliche Wohntrend aus Skandinavien lässt sich mit den Trendfarben in Einklang bringen und macht die heimischen vier Wände besonders gemütlich. So können Kissen und Decken das Wohnzimmer in eine Kuscheloase verwandeln. Dezentrale Lichtelemente wie Kerzen oder Lichterketten tauchen den Raum in ein heimeliges Licht. Im Schlafzimmer kann eine Tagesdecke in einer Trendfarbe das schlichte Bett aufwerten. Passende Tageskissen runden das Gesamtbild ab und machen es Instagram-tauglich.

Die Grenzen werden aufgebrochen

Ein interessanter Wohntrend für 2022 sprengt unsere klassischen Wohnkonzepte. Die einzelnen Bereiche der Wohnung werden vermischt und sollen so ein offenes Wohngefühl vermitteln. Nicht nur das Home-Office der letzten Monate hat dafür gesorgt, dass Arbeiten und Wohnen oder Arbeiten und Kochen verbunden wurden. Wer braucht Zimmertüren? Offene Wohnkonzepte boomen und machen die Wohnung für alle Bewohnerinnen und Bewohner kommunikativer.

Natürlich gehören Zimmertüren nicht automatisch der Vergangenheit an. Hochwertige Innentüren von DEINE TÜR helfen ganz praktisch dabei, die Heizkosten möglichst niedrig zu halten. Außerdem sind sie optisch ansprechend und wirken schlicht und edel. Innerhalb der Räume lassen sich dann mit einem gemischten Konzept die typischen Grenzen aufbrechen, sodass die Familie zusammenkommt und Zeit miteinander verbringt.

Wer im Home-Office flexibel ist, kann mit dem Laptop praktisch jeden Raum in ein Arbeitszimmer verwandeln. So schließen sich Zeit mit der Familie und Arbeitszeit nicht mehr aus. Entspannt am Laptop sitzen, während die Leben daneben spielen oder einen Film sehen, funktioniert für viele Familien. Gegessen wird sowieso oft im Wohnzimmer – wahlweise am Esstisch oder direkt an der Couch. Die klassischen Grenzen gelten nicht mehr.

Nachhaltige Materialien, naturbelassene Möbel und Second Hand – das sind die Grundpfeiler von nachhaltiger Einrichtung.
 © pixabay.com / StockSnap (CC0 Creative Commons)Nachhaltige Materialien, naturbelassene Möbel und Second Hand – das sind die Grundpfeiler von nachhaltiger Einrichtung. © pixabay.com / StockSnap (CC0 Creative Commons)

Die Einrichtung wird nachhaltig und bleibt stylish

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen seit einiger Zeit im Fokus. Vor allem junge Menschen möchten, dass alles in ihrem Leben einen Zweck hat. Dekoration, unnötige Einrichtungsgegenstände und Co. sind dabei fehl am Platz. Einer der wichtigsten Trends für das kommende Jahr beschäftigt sich deshalb damit, Nachhaltigkeit und Stil zu vereinen. Dabei sind die Möglichkeiten vielfältig:

• naturbelassene Materialien ohne Schadstoffe

• Verwendung nachhaltiger Materialien

• kein Kunststoff / Plastik

• Recycling von Vintage-Möbeln

Dieser Trend verbindet sich mit einem weiteren, bei dem es um natürlichen Luxus geht. Hochwertige Materialien haben ihren Preis und der Besitz von hochwertigen, nachhaltigen und gleichzeitig elegant designten Möbeln ist zum privaten Luxus geworden.

Wohnraum wird immer kleiner, weshalb Möbel bestenfalls mehrere Funktionen erfüllen.
 © pixabay.com / Victoria-Borodinova (CC0 Creative Commons)Wohnraum wird immer kleiner, weshalb Möbel bestenfalls mehrere Funktionen erfüllen. © pixabay.com / Victoria-Borodinova (CC0 Creative Commons)

Funktionelle Möbel in minimalistischem Design

Minimalismus hat sich als Trend in den letzten Jahren ebenfalls wieder durchgesetzt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Wohnraum nicht nur in Großstädten immer teurer wird. Kleinere Wohnlösungen müssen her, die trotzdem genug Platz bieten. Funktionalität steht deshalb im Mittelpunkt dieses Wohntrends. Hierzu gehören moderne und funktionelle Stauraumlösungen sowie Möbel, die gleich mehreren Zwecken dienen.

Das Home-Office kann gleichzeitig als Arbeitsplatte genutzt werden, Schränke bieten dank übersichtlicher Designelemente viel Platz und im Wohnzimmer gibt es nur die wichtigsten Möbel, ohne unnötige Zusätze. Innovative Möbel, die individuell an die Bewohner angepasst werden können.

In diesem Zusammenhang ist auch Smart Home immer wieder Thema. Neben Alexa, Siri und Google Home gibt es viele Möglichkeiten, das eigene Zuhause smarter zu gestalten und die einzelnen Bestandteile zu vernetzen. So werden wiederkehrende Aufgaben automatisiert und es bleibt mehr Zeit, um die Freizeit in den eigenen vier Wänden zu genießen.

Dekorationen machen aus Zimmern Wohlfühloasen mit Persönlichkeit

Das genaue Gegenteil vom funktionellen Minimalismus ist dieser Trend. Die eigene Wohnung soll die Persönlichkeit unterstreichen und Gästen direkt das Gefühl vermitteln, wie die Bewohner sind. Dabei muss es nicht die Puppensammlung sein oder die Vorliebe für Schwarz und Glas. Mit regelmäßig wechselnden Deko-Installationen können Bewohner ihre Persönlichkeit immer wieder neu ausdrücken.

Einzelne Fixpunkte dürfen natürlich ganzjährig bleiben. Dazu gehören Familienfotos, kulturelle Fixpunkte oder Erinnerungsstücke an wichtige Lebensabschnitte. Auf der anderen Seite haben Bewohner die Möglichkeit, immer wieder der Jahreszeit entsprechend das Interieur auszutauschen. Neben den großen Feiertagen Weihnachten, Ostern und Halloween gib es viele weitere Möglichkeiten. So können Pflanzen und Blumen, die in der entsprechenden Jahreszeit Saison haben, die Wohnung aufwerten. Auch Farben, die die aktuelle Saison widerspiegeln, sorgen für Abwechslung in den eigenen vier Wänden. Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen lernen Gäste ihre Gastgeber immer wieder neu kennen und zum anderen kommt bei den Bewohnern so keine Langeweile mehr auf.

Während Einrichtungstrends regelmäßig wechseln, sollte die eigene Einrichtung nicht nur daran angepasst sein. Die eigene Persönlichkeit darf sich in der Wohnsituation und den Einrichtungselementen zeigen und die Bewohner dürfen und sollen sich in der eigenen Wohnung stets wohlfühlen.

© fl

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