Warum beim Gasgrill die Flammenfarbe wichtig ist

24.08.2021 Saftige Steaks, marinierte Zucchini und Grillkäse liegen schon bereit. Doch plötzlich verändert sich beim Gasgrill die Farbe der Flammen: gelb statt blau. Was bedeutet das? Und was können Sie tun?

Die Flammenfarbe bei einem Gasgrill hängt meist von der Luftzufuhr ab. Schmutzige Brenner oder ein defekter Druckregler können sie verändern. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wenn die Flamme bei einem Gasgrill nicht wie sonst blau, sondern gelb brennt, sollte man sich das Gerät genauer anschauen. Häufig liegt dann daran, dass die Luftzufuhr zum Grill beeinträchtigt ist, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG).

Ein Grund für die gelbe Flamme können Verschmutzungen sein: Verschmutze oder verrußte Brenner könnten dazu führen, dass diese nicht gleichmäßig oder mit verminderter Leistungsfähigkeit brennen.

Markus Lau, Technikexperte beim DVFG, rät dazu, dann zunächst die Brenner zu reinigen. Dabei sollte man vorsichtig mit einer Grillbürste aus Edelstahl über die Brennerrohre bürsten, während das Gerät in Betrieb ist. Wichtig ist darauf zu achten, dass man die Zündelektrode nicht beschädigt und Handschuhe trägt.

Defekten Druckregler austauschen

Sollte die Flamme anschließend immer noch gelb sein, kann dies an einem kaputten Druckregler liegen, so Lau. Flüssiggas besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen. Es wird bereits unter geringem Druck flüssig. Ist der Druckregler kaputt, kann dies dazu führen, dass der Gasdruck zu hoch oder zu niedrig ausfällt. Den Regler kann man austauschen - im Fachhandel gibt es das passende Ersatzteil.

Löst auch dies das Problem nicht, empfiehlt Lau, sich an den Hersteller zu wenden. Laien sollten nicht versuchen, selbst die Einstellung der Brennerdüse zu verändern oder sie zu reparieren.

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