Safaris in Afrika – Rundreisen mit viel Natur und viel Abstand

29.06.2021 An Urlaub zu denken oder von einer Fernreise zu sprechen, scheint in der aktuellen, pandemischen Lage ein No-Go geworden zu sein. Die Inzidenzwerte fahren Achterbahn, sprunghaft ändern sich die Bedingungen in den unterschiedlichen Reiseländern. Warum der Traum Afrika-Reise dennoch nicht begraben werden muss, verrät dieser Beitrag. Aber Achtung: Es besteht Fernweh-Gefahr!

Afrika ist – ähnlich wie der Rest der Welt – ein bunter Flickenteppich mit Blick auf Corona-Inzidenzen. Zudem ist die Lage dynamisch. © pixabay.com / TeeFarm (CC0 Public Domain)

Viele attraktive Reiseziele im Land

Die Liste der Länder, die in Afrika bereist werden können – im Zuge einer Afrika-Rundreise oder um, eine Afrika-Safari zu unternehmen – ist lang. Namibia, Südafrika, Kap Verde, Sambia und Madagaskar sind nur einige, wenige Reiseziele im Land, die Touristen vor der Corona-Pandemie gerne angesteuert haben. Aktuell jedoch haben viele Touristen Angst, sich in die Ferne zu wagen. In Afrika jedoch gibt es die besten Voraussetzungen, um sich – coronakonform – aus dem Weg zu gehen und Abstand zu halten. Das Land erstreckt sich über 30 Millionen Quadratkilometer und kommt beim Blick auf die Bevölkerungsdichte auf etwa 43 Einwohner pro Quadratkilometer. Das bedeutet, dass es im Land die besten Voraussetzungen dafür gibt, um Abstand zu halten – nämlich Platz. Mit der richtigen Reiseplanung und ausreichender Information, am einfachsten mit Hilfe von professionellen Organisatoren wie dem Afrika Safari Spezialist Natürlich Reisen Tourdesign, lässt sich eine Rundreise sicher und einfach vornehmen.

Wie sicher ist der Afrika-Urlaub mit Afrika-Safari und Afrika-Rundreise?

Zum Afrika-Urlaub gehört in den allermeisten Fällen eine Afrika-Rundreise zu den beliebtesten Ecken des jeweiligen Landes sowie eine Afrika-Safari. Sie machen den Trip erst lohnenswert, doch geht das überhaupt in Zeiten von Corona? Die folgenden Fakten sind von jenen zu berücksichtigen, die mit dem Gedanken liebäugeln, eine Afrika-Rundreise zu unternehmen.

- Afrika ist ein Flickenteppich – ähnlich wie Deutschland. Anfang Juni lebten gut 345.000 Menschen in Afrika mit dem Virus im Körper. Insgesamt infizierten sich bis zum 6. Juni 2021 über 4,9 Millionen Afrikaner mit dem Virus. Eine klare Aufteilung, wo die meisten Erkrankten leben, gibt es mitnichten generell. Stattdessen ist das Infektionsgeschehen sehr diffus. Aktuell sind Ägypten und Südafrika die Hotspots im Land. Auch in Kenia, Algerien, Tunesien und Äthiopien sind die roten Markierungen auf der Karte deutlicher ausgeprägt als im übrigen Land. Madagaskar, Mosambik und Tansania liegen hingegen deutlich unter der 7-Tage-Inzidenz von zehn.

- Bezüglich der Einreise-, Test-, Ausreise- und Quarantänepflicht gilt: Es ist sinnvoll, sich über die Detailinformationen zum jeweiligen Land zu informieren, denn je nach Inzidenz gibt es durchaus Unterschiede. Vorgelegt werden muss bei der Einreise meist ein negativer PCR-Test in englischer Sprache. Wie alt dieser am Tag der Einreise sein darf, ist jedoch unterschiedlich geregelt. Hier und da werden zusätzliche Schnelltests vorgenommen. Während bei der Einreise in die meisten Länder Afrikas keine Quarantäneregelung gilt, gilt bei der Heimreise nach Deutschland: Wenn das Reiseland ein Hochinzidenzgebiet ist, ist die Heimreise nur mit einem negativen PCR-Test möglich. Zudem folgt nach der Rückkehr eine Quarantäne von zehn Tagen. Nach fünf Tagen kann die Quarantäne enden, wenn ein weiterer PCR-Test negativ war.

Afrika hat viele Gesichter. Einige sind von der Armut geprägt, die schlimmer werden könnte, wenn der Tourismus weiter abflaut. Andere sind motiviert und einladend wie diese – und heißen Touristen willkommen. © pixabay.com / jacejojo (CC0 Public Domain) Afrika hat viele Gesichter. Einige sind von der Armut geprägt, die schlimmer werden könnte, wenn der Tourismus weiter abflaut. Andere sind motiviert und einladend wie diese – und heißen Touristen willkommen. © pixabay.com / jacejojo (CC0 Public Domain)

Afrika-Urlaub: Mit Afrika-Rundreisen und Afrika-Safaris das Land individuell erleben

Wie hoch das Infektionsrisiko ist, hat mitunter auch in Afrika jeder selbst in der Hand. Wer möglichst wenige Kontaktpunkte haben möchte, unternimmt eine Afrika-Rundreise, die als Selbstreise geplant ist. Vom Afrika-Spezialisten gibt es eine ausgeklügelte Tour, die auch ohne Tourguide gut zu meistern ist und die Highlights des Landes umfasst. Die einzigen Kontaktpunkte auf der Tour wären dann das Ein- und Auschecken in Unterkünften und Lodges, in denen strenge Hygieneregeln gelten. Auch wer eine geführte Tour unternimmt, kommt in Berührung mit Einheimischen. Da gerade jenen, die im Tourismus tätig sind, jedoch die enormen Einbußen des letzten Coronajahres stark zu schaffen machen, berichten Urlauber, die einen Afrika-Urlaub gewagt haben, von einer sehr umsichtigen Planung bis hin zu sehr zuvorkommenden Gastgebern vor Ort. Bei Fluggesellschaften, die international agieren, sind die Hygienestandards ohnehin hoch.

Wer sich nicht scheut, das Land mit anderen zu entdecken und eine Afrika-Rundreise wählt, die als Gruppenreise konzipiert ist, bekommt Sicherheit über die Eingangs-Tests, ohne die kein Tourist ins Land einreisen darf. Hier und da werden Urlauberberichten zufolge Selbsttests angeboten oder eingefordert – um den Touristen Sicherheit zu bieten und den wichtigen Wirtschaftsfaktor „Tourismus“ im Land zu erhalten.

Eine Elefantenherde in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten – das ist im Krüger Nationalpark möglich. Hier sind Afrika-Safaris besonders beliebt.
 © pixabay.com / Michael_Luenen (CC0 Public Domain)Eine Elefantenherde in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten – das ist im Krüger Nationalpark möglich. Hier sind Afrika-Safaris besonders beliebt. © pixabay.com / Michael_Luenen (CC0 Public Domain)

Eine Afrika-Reise heißt nicht, den gesamten Kontinent erleben zu können

Ein Afrika-Urlaub ist nicht nur eine Momentaufnahme, sondern auch ein regional begrenzter Erkundungstrip, denn das Land könnte vielfältiger nicht sein. Wer eine Afrika-Reise nach Ostafrika unternimmt, sollte den Kilimanjaro auf die Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten setzen. Doch auch der Ngorongoro-Krater und das Maasai-Mara-Ökosystem sind einen Besuch wert. Im Süden locken Afrika-Highlights nach Botswana, nach Namibia und nach Südafrika. Das Okavango Delta, die Namib-Wüste, der Krüger-Nationalpark, die Kalahari-Wüste, das Sambesi-Becken und die Victoriafälle könnten Ziel einer Afrika-Rundreise sein. Vielerorts werden Afrika-Safaris angeboten, die es Touristen ermöglichen, den Tieren des Landes in ihrer freien Wildbahn sehr nahe zu kommen. Fans der grauen Dickhäuter sollten nach Simbabwe oder Botswana reisen. Dort ist die Elefanten-Population besonders hoch.

© sbr

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