Banking: So finden Sie das passende Konto!

08.10.2021 Das passende Konto für die persönlichen Ansprüche zu finden, kann sich zuweilen schon einmal als recht kompliziert darstellen. Das liegt vor allem an der enorm großen Auswahl, die dem Nutzer zur Verfügung steht. Insgesamt stehen immerhin ungefähr 2.000 verschiedene Banken, die Girokonten anbieten, zur Auswahl. Doch es gibt wichtige Kriterien, dank derer schnell erkennbar wird, ob sich beispielsweise ein Kontowechsel lohnen würde, oder die dafürsprechen, wenn man erstmalig ein Konto eröffnet. So sollte sich der Blick hier zum Beispiel auf die anfallenden Kontogebühren richten, das gilt sowohl für Privat- als auch für Geschäftskonten.

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Wichtig ist auch zu klären, ob man tatsächlich einen persönlichen Ansprechpartner bei einer Bank benötigt. Außerdem spielen die Gebühren für Kontokarten, Überweisungen, das Geldabheben und der Dispokredit eine wichtige Rolle. Vor allem bei Geschäftskonten können diese Gebühren schnell in die Höhe steigen, weshalb sich ein Blick auf diesen übersichtlichen Vergleich von Geschäftskonten lohnt. Denn das Konto für ein Unternehmen unterscheidet sich in vielen Belangen von privaten Konten. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie das passende Konto für Ihre Zwecke finden.

Unterschied zwischen Privat- und Geschäftskonten

Im Wesentlichen unterscheidet sich ein Geschäftskonto vom Privatkonto durch seine Ausweisung als Geschäftskonto bei der Bank. Ansonsten ist ein Geschäftskonto dem klassischen Konto fast gleich. Alle Funktionen, mit denen ein Privatkonto ausgestattet ist, finden sich ebenso bei einem Geschäftskonto wieder. Für Geschäftskunden bei der Bank spielen aber auch Faktoren wie eine Smartphone-App oftmals eine wichtige Rolle. Ein Unterschied, der sich nicht auf die Funktion des eigentlichen Kontos bezieht, liegt aber noch in den Verbraucherschutzbestimmungen. Denn bei den Privatkonten wird mehr Transparenz als bei einem Geschäftskonto eingefordert. Darüber hinaus gibt es eine längere Aufbewahrungspflicht der Kontoauszüge und der Belege.

Das passende Konto finden

Auf der Suche nach dem passenden Konto für die persönlichen Belange muss man zunächst einmal entscheiden, welche Leistungen und Konditionen man von seinem künftigen Konto erwartet. Hierbei ist ein Girokontenvergleich sehr hilfreich, denn dort lassen sich sofort die wichtigen Eckpunkte erkennen. So ist es beispielsweise mittels eines Schnell-Checks möglich, sofort zu erkennen, ob ein Konto auch eine kostenlose Kreditkarte enthält oder nicht.

Darüber hinaus bieten solche Vergleichs-Portale auch die Möglichkeit einer Anpassung der persönlichen Wünsche. Gemeint damit sind unter anderem die Kontoführungsgebühren sowie die kostenlose Bargeldabhebung ebenso wie die Kosten, die durch die Dispozinsen entstehen.

Unterschied zwischen Direkt- oder Filialbank

Wer auf der Suche nach einem neuen Konto ist, ganz egal, ob er sein Konto gern bei einer anderen Bank führen möchte oder erstmalig ein Konto eröffnen möchte, für den gilt es immer unnötige Kosten zu vermeiden und wirklich das beste Angebot für die eigenen Zwecke zu finden. Die betrifft auch die Art der Bank. Während man bei einer Filialbank immer einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite hat, so regelt man die Geschäfte bei einer Direktbank stets online. Bezüglich der Kosten für die Kontoführungsgebühren verhält es sich so, dass man hier genau schauen muss, wie das jeweilige Institut, diese handhabt. Einige Banken berechnen entsprechende Kontoführungsgebühren, andere nicht. Abhängig von der gewählten Bank stehen diese Kosten oftmals im Zusammenhang mit regelmäßigen Geldeingängen.

Weitere wichtige Kriterien bei der Auswahl des Kontos

Gerade die Überweisungsgebühren können von Bank zu Bank erhebliche Unterschiede aufweisen. Darum sollte man hier sehr genau schauen, wie die Bank, bei der man das Konto führen möchte, diese Kosten handhabt, bzw. in welcher Höhe sie diese erhebt. Ein Faktor, der schnell übersehen wird, sind die zur Verfügung stehenden Geldautomaten. Hier ist es sehr wichtig genau zu schauen, wie viele Geldautomaten im Umfeld zur kostenlosen Bargeldabhebung zur Verfügung gestellt werden. Einige Direktbanken bieten eine kostenlosen Bargeldabhebung an jedem Geldautomaten, unabhängig vom Institut, mit der dazugehörigen Kreditkarte an.

Die Karten

Fast alle Anbieter bieten heutzutage eine Girocard kostenlos an. Doch hier sollte man sehr genau schauen, denn einige wenige erheben auf diese Karte dennoch Gebühren. Wieder andere Banken bieten passend zum Girokonto gleichzeitig eine kostenlose Kreditkarte an. Doch auch hier gilt es sich eingängig zu informieren, da eine kostenlose Girocard nicht gleichbedeutend mit einer kostenlosen Kreditkarte ist. Auch wichtig ist es zu schauen, wie es sich mit den Gebühren der Kreditkarte verhält, wenn sie zum Beispiel im Ausland eingesetzt wird und Sie auch dort kostenlos Geld abheben wollen.

Gebühren rund um das Konto

Nicht selten verlangen Banken für das Führen eines Girokontos eine Jahresgebühr. Diese wird auch als Grundgebühr bezeichnet. Auf diese sogenannten Kontoführungsgebühren verzichten manche Banken komplett, denn in der Vergangenheit wurden diese oftmals als unberechtigt beurteilt. Immer wieder werden hier Konten als kostenlos beworben, obgleich sie dann an anderer Stelle Gebühren aufwerfen. Darum sollte man nicht nur auf diese Kosten achten. Während einige Banken beispielsweise die Kosten senken, wenn ein regelmäßiger Geldeingang auf dem Konto stattfindet, geben sich wieder andere Banken mit einem beliebigen Geldeingang zufrieden. Bei einigen Banken wird wiederum ein konkreter Gehaltseingang gefordert.

Ähnliches gilt auch für die Kreditkarten. Auch hier wird von einigen Banken eine Jahresgebühr erhoben, während andere Banken auf diese Kosten komplett verzichten oder die Kosten ebenfalls bei regelmäßiger Nutzung der Kreditkarte senken.

Die Girocard, ehemals EC-Karte

Gerade bei Filialbanken werden häufig Jahresgebühren für die Girocard erhoben. Hier sollte man sehr genau hinschauen, wie die jeweilige Bank dies handhabt. Diese Kosten können im Allgemeinen nämlich sehr gut vermieden werden. Das Gleiche gilt auch für die Zweit- oder Partnerkarte, denn auch hier können einige Banken entsprechende Gebühren erheben. Denn, wenn es um Job und Geld geht, dann sollten man lieber keine Kompromisse eingehen und den Überblick über alle Kosten behalten.

Überweisungen und mögliche Kosten

Auch hinsichtlich der Überweisungen ist es wichtig, vor dem Abschluss eines Kontos genau auf die Kosten zu schauen, die für eine Überweisung anfallen können. Die gilt vor allem dann, wenn es sich um Überweisungsträger aus Papier handelt, jedoch sind Überweisungen per Onlinebanking mittlerweile Usu. Auch die neue Möglichkeit der Sofortüberweisung, die es ermöglicht in Sekundenschnelle, das Geld auf ein anderes Konto zu überweisen, kann teilweise mit Gebühren belegt sein. Außerdem werden für die Überweisung in fremde Währungen für gewöhnlich Gebühren berechnet. Das Gleiche gilt darüber hinaus auch für die Abhebung von fremden Währungen, was sowohl die Girocard als auch die Kreditkarte betrifft.

Die Sollzinsen

Sollzinsen werden immer dann fällig, sobald das eigene Konto überzogen wird. Die Dispozinsen kommen dann zur Anrechnung, wenn man im Rahmen, des von der Bank gewährten Überziehungsrahmens, das Konto negativ belastet. Alles was sich über diesen Rahmen hinaus erstreckt, wird in Form von Überziehungszinsen berechnet.

Gerade diese können bei einigen Banken sehr hoch ausfallen. Da es gerade hinsichtlich der Dispozinsen bei den Banken erhebliche Unterschiede gibt, sollte man hier einen ganz genauen Blick auf die angebotenen Konditionen werfen. Da es sich tatsächlich immer um erhebliche Mehrkosten handelt, sollte man möglichst auf diese Art der Überziehung verzichten. Denn Banken haben darüber hinaus auch noch die Möglichkeit den Dispositionsrahmen zu kürzen oder sogar zu kündigen. Sollte dieser Fall eintreten, bedeutet das für den Nutzer, dass er die gesamten Disposchulden direkt begleichen muss.

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