Was einen Top-Arbeitgeber ausmacht

27.09.2021 Ein guter Arbeitgeber zeichnet sich durch eine Top-Unternehmensführung aus. Was dies im Einzelnen bedeutet, beschreibt dieser Artikel.

1. Wertschätzender Umgang, Menschlichkeit und Authentizität

Ein wertschätzender Umgang und eine authentische Kommunikation seitens des Arbeitgebers sind langfristig gesehen Werte, die ganz oben auf der Liste stehen. Echt gemeintes Lob und Anerkennung motivieren die Mitarbeiter und erhöhen zudem die Leistungsbereitschaft. Ein guter Arbeitgeber lobt seine Mitarbeiter häufig und sieht gute Arbeit nicht als selbstverständlich an. Weiters wird ein guter Arbeitgeber Fehler ansprechen, um einen anderen Weg einschlagen zu können, er wird den Mitarbeiter aber nicht einfach kritisieren, sondern ihm die Hintergründe in Ruhe erklären und das faire Gespräch mit ihm suchen. Ein guter Arbeitgeber behandelt seine Angestellten wertschätzend. Er gibt ihnen nicht das Gefühl, leicht austauschbar zu sein, sondern behandelt sie als einzigartigen und wichtigen Teil des Unternehmens.

2. Gute Balance zwischen Familie und Job

Ist der Arbeitgeber auf flexible Arbeitszeiten sowie flexible Arbeitsbedingungen eingestellt, beispielsweise Homeoffice, so hilft dies enorm, eine gesunde Balance zwischen Familie und Beruf zu finden. Auch in Zeiten des Homeoffice sind flexible Arbeitszeiten ein großes Thema. Gerade Familien mit Kindern, alleinerziehende Mütter oder Väter, die neben ihrem Job auch noch das Homeschooling managen müssen, sind auf Verständnis, Entgegenkommen ihres Arbeitgebers und flexible Arbeitsbedingungen angewiesen.

3. Aufstiegschancen und gute Weiterbildungsmöglichkeiten

Für viele Arbeitnehmer sind berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten sehr wichtig. Auch die Aussichten auf Führungspositionen oder berufliche Aufstiegsmöglichkeiten sind für Viele ein wichtiges Kriterium für einen Top Arbeitgeber. Persönliche Weiterentwicklung und die daraus resultierenden Erfolge des Einzelnen stärken das Selbstbewusstsein des Mitarbeiters und steigern die Freude am Beruf. Dies ist wiederum für das Unternehmen als Gesamtes ein positiver Effekt.

4. Ehrliche Kommunikation und gutes Betriebsklima

Wenn die Kommunikation passt, das Betriebsklima im Allgemeinen, sowie ein gutes Miteinander vorherrscht, dann macht auch der Job Spaß. Ein respektvoller Umgang miteinander, sowie die Möglichkeit, bei Entscheidungen mitbestimmen zu können, werden von vielen Mitarbeitern hoch geschätzt. Auch regelmäßige Mitarbeitergespräche gehören in einem attraktiven Unternehmen dazu. Diese Gespräche sollen den Mitarbeitern dabei helfen, ihren eigenen Erfolg einzuschätzen. Wenn die Mitarbeiter wirklich als Team arbeiten und nicht gegeneinander konkurrieren, bringt das nicht nur ein tolles Betriebsklima, weil jeder einzelne Angestellte sich wohl fühlt, sondern auch einen Spitzenerfolg für das Unternehmen insgesamt. Nur durch eine gute Kommunikation können auch Missstände aufgedeckt werden und Veränderungen verwirklicht werden.

5. Sicherheit des Arbeitsplatzes und guter Standort

Einen guten Arbeitgeber zeichnet gerade in Krisenzeiten eine ehrliche Kommunikation über die Lage des Betriebes aus. Auch unbefristete Arbeitsverträge sind maßgeblich für einen guten Betrieb. Ein sicherer Arbeitsplatz bedeutet auf der einen Seite eine sichere Arbeitsstelle, auf der anderen aber auch ein finanziell starkes Unternehmen. Ebenso wichtige Kriterien sind für die meisten Arbeitnehmer ein kurzer Weg zur Arbeit, eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz, sowie eine leichte Erreichbarkeit des Unternehmens.

6. Selbstverwirklichung im Beruf

Ein guter Arbeitgeber wird darauf achten, dass der Arbeitnehmer seine Stärken und seine Talente in seiner Arbeit positiv einsetzen kann. Ein aufmerksamer Arbeitgeber weiß darum, dass ein begeisterter Mitarbeiter auch besonders zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann. Er wird Möglichkeiten schaffen, dass der Arbeitnehmer sich und seine Persönlichkeit gut in seiner Arbeit einbringen und seine Begabungen gut verwirklichen kann.

 7. Urlaubtage sowie Überstundenausgleich

Auch dieser Punkt wird von einem guten Arbeitgeber ernstgenommen. Die Angestellten sollten ausreichend Ruhezeiten, genügend Urlaubstage sowie Überstundenausgleich bekommen. Ein erholter Mitarbeiter ist mit Freude bei der Arbeit und im Endeffekt leistungsfähiger, als einer, der bis zum Burnout schuftet. Für einen guten Arbeitgeber zählt der Mensch mehr als die Leistung. Ein guter Arbeitgeber vertritt Menschenwürde und Menschenrechte und wendet diese auch auf seine Mitarbeiter an. Für ihn steht der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt. Der Mensch kommt vor dem Erfolg, deshalb zählt auch Urlaub zu den Grundbedürfnissen eines jeden Einzelnen.

8. Ein faires Gehalt

Ein guter Arbeitgeber bezahlt einen angemessenen, zufriedenstellenden und fairen Lohn. Auch werden von den Mitarbeitern Zusatzleistungen sehr geschätzt. Ein gutes Angebot sind Bonuszahlungen bei guter Teamleistung. Dies fördert gleichzeitig die Teamfähigkeit eines Unternehmens. Viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern auch Zusatzleistungen in Form von Kinderbetreuung, Fitnessabos oder sonstigen Kombis an. Dies hilft den Mitarbeitern Geld zu sparen.

9. Genügend Freiraum im Beruf

Viele Angestellte brauchen genügend Freiraum, um ihr volles Potenzial entfalten zu können. Ein guter Arbeitgeber hat das Vertrauen in seine Mitarbeiter, auf möglichst selbstständiger Basis zu arbeiten. Mehr Selbstständigkeit bedeutet gleichzeitig mehr Verantwortung. Klare Grenzen sind wichtig. Ein Top-Management ist daran erkennbar, dass der Arbeitgeber die Selbstständigkeit seiner Mitarbeiter fördert, ihnen aber bei Fragen und Problemen trotzdem hilfreich zur Seite steht.

© ek

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