Die wichtigsten Behandlungen beim Zahnarzt

22.04.2021 Eine Untersuchung beim Zahnarzt, bzw. ein Kontrollbesuch wird etwa einmal im Jahr von Zahnärzten, bzw. der Krankenkassen empfohlen. Doch welche Untersuchungen gibt es eigentlich beim Zahnarzt, die gemacht werden können? Welche Untersuchungen müssen zusätzlich überhaupt bezahlt werden? All diesen Fragen widmet sich der nachfolgende Text.

© pixabay.com / Reto Gerber

Die Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt

Mit zu den wichtigsten Untersuchungen, die die Zahnarztpraxen oder auch der Zahnarzt Köln durchführt, ist die schon oben erwähnte Kontrolluntersuchung. Sie findet meist einmal jährlich statt. Ist der Patient das erste Mal in der Zahnarztpraxis, wird seine medizinische Vorgeschichte genau aufgenommen, gute bzw. spezialisierte Praxen erkundigen sich auch, ob die Patienten möglicherweise Angst vorm Zahnarzt haben und gehen darauf besonders sensibel ein. In der Kontrolluntersuchung werden der komplette Mundraum, sowie das Zahnfleisch besonders untersucht, um frühzeitige Erkrankungen zu diagnostizieren. Zudem wird beispielsweise im Verlauf oder für die Erstakten ein Röntgenbild der Zähne angefertigt, falls vorhanden wird auch Zahnstein in den Zwischenräumen gründlich entfernt, ebenso wie andere Ablagerungen. Sollte sich herausstellen, dass etwas nicht in Ordnung ist, wird der Zahnarzt dies mit dem Patienten besprechen und einen weiteren Termin zur Behandlung vereinbaren, falls nötig.

Behandlung bei Karies

Sehr häufig, vor allem durch die Ernährung mit gesüßten Getränken oder Lebensmitteln, entsteht Karies, die behandelt werden muss, wenn es nicht zu schweren Schäden an den Zähnen, bzw. am Zahnfleisch kommen soll. Zunächst werden die kariesbefallenen Stellen am Zahn entfernt, hier kann auch der gefürchtete Bohrer zum Einsatz kommen. Im nächsten Schritt werden entstandene Löcher mit einer sogenannten Füllung verschlossen. Prinzipiell kann man immer wählen, ob man eine Füllung möchte, die von der Krankenkasse bezahlt wird oder eine, bei der man einen Teil selbst zuzahlen muss. Generell lässt sich aber sagen, dass auch die Füllungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden und aus einem Kunststoff-Glasteilchen-Gemisch bestehen, längst nicht so verpönt sind, wie ihr Ruf es glauben lässt. Vor allem halten sie überaus lange. Um diesen Schritt allerdings zu verhindern ist es ratsam, regelmäßig zur Kontrolle zu gehen, um Karies frühzeitig zu entdecken, sodass im Bestfall keine Füllung notwendig wird.

Die Wurzelkanalbehandlung

Sehr weit verbreitet sind auch Erkrankungen an der Zahnwurzel bzw. am Zahnnerv. Stirbt dieser zum Beispiel ab, kann sich der Zahn verfärben, da er nicht mehr mit "Leben" versorgt wird. Es wird genau geprüft, inwiefern die Wurzel beschädigt ist, dazu wird sie mit einem speziellen Gerät durchgespült. In einem nächsten Schritt wird der Wurzelkanal gefüllt, bzw. geschlossen. Ziel dieser Methode ist es, den betroffenen Zahn auf jeden Fall zu erhalten. Es kann mehrere Sitzungen dauern, bis die Wurzelbehandlung abgeschlossen ist, allerdings spricht dies eher für die Arbeitsweise des jeweiligen Zahnarztes, wenn er sich Zeit nimmt. Je nach Patient ist es möglich, die Behandlung unter einer lokalen Narkose durchführen zu lassen, um Schmerzen vorzubeugen.

Behandlung von Kindern

Da Kinder- vor allem vor dem ersten Besuch beim Zahnarzt sehr viel Angst verspüren können, ist es wichtig, dass die Zahnärzte und auch Zahnarzthelferinnen Kindern mit besonders viel Gefühl begegnen. Ist nämlich einmal eine Angstsituation entstanden, kann es durchaus vorkommen, dass sich noch mehr Angst aufbaut und das Kind zukünftige Besuche beim Zahnarzt meidet, bzw. diese mit Angst verbunden sind. Daher haben sich etliche Zahnärzte weitergebildet bzw. haben ihre Praxis kinderfreundlich eingerichtet, damit ihnen die Angst und das ungute Gefühl genommen wird. Prinzipiell ist zu sagen, dass Eltern nicht zu lange warten sollten, ehe sie ihr Kind das erste Mal zum Zahnarzt bringen, denn gerade Milchzahnkaries kommt bei den kleinen Patienten mit 10-15 % unter drei Jahren sehr häufig vor. Daher sollten Eltern lieber früher den Gang zum Zahnarzt wählen, um den Kreislauf zu durchbrechen, bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen. Zudem kann der Zahnarzt den Kindern genau zeigen, wie eine gute Zahnpflege aussieht, etwa in dem er ihnen die richtigen Bewegungen beim Zähneputzen demonstriert. So wird der Grundstock für eine gute Zahnpflege gelegt.

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