Reisen mit dem Smartphone: Tipps für die Urlaubszeit

03.08.2021 Nun, wo auch die traditionellen Spätstarter aus Baden-Württemberg und Bayern Schulferien haben, ist die Reisezeit in vollem Gange – und das Smartphone ist natürlich mit dabei. Wir haben die wertvollsten Tipps für Sie und Ihren kleinen Begleiter zusammengestellt.

Freie Fahrt dank EU-Impfpass

Der digitale Impfpass kam, wie von der EU-Kommission versprochen, im Juni und gilt nun in allen EU-Ländern, also auch in denjenigen, die anfangs technische Probleme hatten. Zwar empfiehlt es sich gerade in Urlaubsländern wie Italien noch den originalen gedruckten Impfpass mitzuführen, aber das digitale Gegenstück gewährleistet de facto vielerorts Einlass in Museen, Restaurants oder Transportmittel.

Nach und nach soll der digitale EU-Impfpass in weitere Apps integriert werden, doch erst einmal haben Bundesbürger die Wahl zwischen der Corona-Warn-App der Bundesregierung oder der Covpass-App des Robert-Koch-Instituts (RKI). Dabei ist die Covpass-App sicherlich die bessere Wahl, denn anders als bei der Corona-Warn-App benötigt man keine aktive Bluetooth-Schnittstelle, die zum Einfallstor für Hacker werden könnte.

Leider geht Italien einen Sonderweg, indem es von Besuchern verlangt ein Einreise-Formular auszufüllen. Zwar geht das online und auch mehrere Wochen vorher, doch die englischsprachige Version ist in Teilen nicht optimal aus dem Italienischen übersetzt und eine deutsche Version gibt es nicht.

(Fast) überall kein Roaming mehr

Gern schimpft man ja auf die EU, wenn es um die Festlegung von Bananenkrümmungen oder das Verteilen von Subventionen für die Landwirtschaft nach dem Gießkannenprinzip geht, aber für eines hat die EU gesorgt: Innerhalb der nunmehr 27 Mitgliedsstaaten sowie in den EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen sind Roaming-Gebühren passé. Sie telefonieren, surfen und simsen also zum gleichen Tarif wie daheim in Deutschland.

Doch leider gilt diese bürgerfreundliche Regelung eben nur innerhalb von EU und EWR. Die Schweiz, die bis auf Liechtenstein nur EU-Mitgliedsstaaten als Nachbarn hat, gehört anders als das kleine Fürstentum nicht zum EWR und kann somit zur Roaming-Kostenfalle werden, wenn man nicht aufpasst.

Vorsicht in der Schweiz!

Auch wenn Sie nur durch die Schweiz fahren, um z.B. nach Italien zu gelangen, sollten Sie dies bedenken. Solange Sie sich irgendwo zwischen Basel und Chiasso befinden, sollten Sie die mobile Datenverbindung deaktivieren, da sonst durch den Empfang von E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten Kosten anfallen können.

Wenn Sie normalerweise über Google Maps oder eine andere Navigations-App mit Internet-Verbindung navigieren, sollten Sie eine alternative Anwendung nutzen, bei der eine Internet-Verbindung nicht unbedingt notwendig ist. So bietet z.B. Here We Go die Möglichkeit Kartenmaterial nur für die Schweiz auf den internen Speicher des Smartphones zu laden, wobei allerdings Echtzeit-Verkehrsinfos ohne Datenverbindung nicht geliefert werden.

Die Gefahr in die Schweizer Roaming-Falle zu tappen besteht übrigens schon im Grenzgebiet zur Schweiz: Wenn ein eidgenössisches Mobilfunknetz ein stärkeres Signal sendet als z.B. das deutsche Netz, bucht sich das Smartphone eventuell unbemerkt ins Schweizer Netz ein, selbst wenn Sie sich noch auf deutschem Boden befinden. Am besten stellten Sie die automatische Netzwahl in Ihrem Smartphone-Menü ab und wählen stattdessen manuell Ihr deutsches Heimatnetz.

EasyTravel für Vodafone-Kunden

In jedem Fall empfiehlt es sich die Roaming-Gebührentabelle des jeweiligen Providers zu studieren. Für Vodafone-Kunden z.B. zählt die Schweiz genau wie die Türkei, die USA und Kanada zu den Ländern, wo man die EasyTravel-Option buchen kann.

Die EasyTravel-Tagesoption kostet 5,99 Euro pro Tag, die EasyTravel-Wochenoption 19,99 Euro pro Woche. Beide Optionen empfehlen sich für normale Touristen. Die EasyTravel-Monatsoption kostet nur 4,99 Euro pro Monat, hat aber eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten, d.h. sie lohnt bei häufigen Aufenthalten in der Schweiz, Türkei, USA oder in Kanada.

In über 90 weiteren Reiseländern können Vodafone-Kunden das ReisePaket World buchen. Auch hier gibt es eine Tagesoption für 7,99 Euro je Tag. Die Wochenoption schlägt mit 29,99 Euro je Woche zu Buche.

Digitale Reisegepäckversicherung

Laut SITA Baggage IT Insights Report wurden allein im Jahr 2019 auf Flügen weltweit mehr als 25 Millionen Gepäckstücke beschädigt. Die polizeilich erfassten Taschen- und Gepäck-Diebstähle lagen im letzten Jahr trotz Reisebeschränkung allein in Deutschland bei über 83.000 Fällen.

Damit der Urlaub nicht zum Reinfall wird, bieten Vodafone und die Zurich Gruppe eine digitale Reisegepäck-Kurzzeitabsicherung an. Vodafone-Mobilfunk-Kunden können den Vodafone GepäckSchutz bei einer Reise ins Ausland direkt auf ihrem Smartphone abschließen. Einen Buchungslink erhalten sie dabei unmittelbar nach der Begrüßungs-SMS, die bei Grenzübertritt zugeschickt wird.

Die Versicherung schützt das Urlaubsgepäck der ganzen Familie vor Diebstahl, Verlust, Beschädigung oder Zerstörung und arbeitet mit pauschalen Entschädigungssummen. Versichert sind alle mitreisenden Personen, die in einem Haushalt leben.

Der Versicherungsschutz kann bis zu einer Reisedauer von 14 Tagen abgeschlossen werden und gilt ab dem Buchungstag rückwirkend für den gesamten Tag ab 0 Uhr. Der Versicherungsbeitrag von 1,99 Euro pro Tag wird über die Vodafone-Mobilfunk-Rechnung abgerechnet.

Vodafone Curve Tracker findet verlorengegangenes Gepäck

Schnell ist es passiert – nach einem Kaffee im Bahnhof oder dem Einkauf im Duty-Free-Shop am Flughafen ist der Koffer nicht mehr in Sichtweite. Ein kurzer Blick auf das Smartphone klärt die Situation und zeigt dank Vodafone Curve Tracker den Standort des Gepäcks metergenau an.

Für die Bestimmung nutzt der Vodafone Curve Tracker GPS, Bluetooth, WLAN und Mobilfunk und überträgt die Daten mit der eingebauten Smart-SIM per Mobilfunk in weltweit mehr als 90 Ländern direkt aufs Handy. Der Vodafone Curve Tracker ist klein, leicht und wasserdicht nach IP67. Sein Akku hält bis zu sieben Tage.

© Tom Meyer

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