Nach sechs Jahren noch ohne Siegel

19.10.2021 E-Bikes gelten als gleichsam schnelle wie umweltschonende Art der Fortbewegung. Für den Blauen Engel hat sich bislang aber noch kein Modell qualifiziert.  

Noch trägt kein E-Bike das Siegel des Blauen Engels © UBA

SP-X/Berlin. Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ soll bei E-Bikes unter anderem die langfristige Versorgung mit Ersatz-Akkus sichern. Doch bislang hat sich in Deutschland noch kein Hersteller nach diesem Standard zertifizieren lassen, wie der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages ermittelt hat. Eingeführt wurde das staatliche Umweltzeichen für Elektrofahrräder bereits im Jahr 2015; zu den Auflagen zählt unter anderem, dass Ersatz-Akkus bis fünf Jahre ab Produktionseinstellung nachbestellt werden können. Vor diesem Hintergrund raten die Wissenschaftler Fahrradfahrern, die ihr E-Bike lange nutzen wollen, im Fachhandel nachzufragen, bei welchen Herstellern die Aussicht besteht, längerfristig Ersatz-Akkus zu erhalten.  

Neben der Ersatzteil-Versorgung muss ein E-Bike weitere Anforderungen erfüllen, um den Blauen Engel zu erhalten. Dazu zählen realitätsnahe Angaben zur Akku-Kapazität, eine geringe Selbstentladung und eine hohe Lebensdauer. Zudem ist der Gehalt an Schwermetallen und die elektrische sowie mechanische Sicherheit reglementiert. 

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