Verdoppelung gegenüber erstem Corona-Jahr

28.09.2021 Die Deutschen zog es in den Sommerferien wieder verstärkt in die Ferne. Das Vorkrisenniveau ist bei Flugreisen aber noch weit entfernt.  

Das Vorkrisenniveau ist bei Flugreisen aber noch weit entfernt. © Fraport

SP-X/Berlin. Flugreisen waren in diesem Sommer wieder deutlich beliebter als im Vorjahr. Der Deutsche Flughafenverband ADV zählte in der Ferienzeit zwischen Mitte Juni und Mitte September 28,6 Millionen ankommende und abreisende Passagiere. Gegenüber dem Sommer des Vorjahres entspricht das einem Plus von 14,9 Millionen Passagieren. Trotzdem liegt die Zahl nur halb so hoch wie vor der Corona-Pandemie. Wie im Vorjahr werden auch 2021 die deutschen Flughäfen mit einem Milliardenverlust abschließen, prognostiziert der Verband.  

Der hohe Andrang stellte die Airlines vor große Herausforderungen, wie der ADV feststellt. So wurden viele Reisen erst kurzfristig gebucht, durch eine sehr ungleichmäßige Verteilung der der Flüge über den Tag gab es zudem Verkehrsspitzen, in denen das Aufkommen über Vorkrisenniveau lag. Außerdem erhöhten die Corona-Maßnahmen den Zeitaufwand bei der Abfertigung. Probleme mit der Pünktlichkeit hat es dem Verband zufolge nicht gegeben: Drei von vier Flügen seien wie geplant gestartet, was dem Vorkrisenniveau von 2019 entspreche. 

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