5,8 Jahre Stillstand

16.09.2021 Die deutschen Autofahrer waren 2021 in Reiselaune. Das spiegelt sich in der Stau-Statistik wider.

In den Sommerferien 2021 gab es in Deutschland wieder mehr und längere Staus als in den Vorjahren © SP-X

SP-X/München. In den Sommerferien 2021 gab es mehr und längere Staus als in den Vorjahren. Der ADAC zählte an den 13 Wochenenden 92.079 Verkehrsbehinderungen, 60 Prozent mehr als 2020. Neben der größeren Menge an Urlaubern ist auch die gestiegene Zahl der Baustellen daran schuld: Mit 840 lag sie um 90 über dem Vorjahreswert.

Staus waren in diesem Sommer nicht nur häufiger, sondern auch länger. Insgesamt über 151.803 Kilometer zogen sich die Blechschlangen, 2020 waren es 98.357 Kilometer - 46 Prozent weniger. Insgesamt standen die Autofahrer über 2.100 Tage oder 5,8 Jahre im Stau.

Das staureichste Wochenende gab es vom 3. September bis 5. September 2021, mit insgesamt 8.263 Behinderungen auf 14.267 Kilometern. In vier Bundesländern liefen in diesem Zeitraum noch Ferien, in Sachsen und Thüringen waren es die letzten Tage. Zusätzlich sorgte Spätsommer-Wetter für viele Tagesausflügler.

Der staureichste Tag über die ganze Ferienzeit war, wie schon in den Jahren zuvor, der Freitag. An Samstagen und Sonntagen gab es insgesamt rund 24.700 Staus, an den Ferienfreitagen waren es mit knapp 42.600 Staus rund 72 Prozent mehr. Der Tag mit den insgesamt meisten Staus war Freitag, 28. August, mit 3.646 Ereignissen. Die stauträchtigste Autobahn war die A7 mit 7.792 Staus und knapp 23.000 Kilometern. Danach folgten die A1 (6.831/15.121 km) und die A3 (6.470/17.086 km).

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