VW startet 2025 mit Robo-Fahrdienst

15.09.2021 VW treibt das autonome Fahren voran. Nun hat der Konzern seine Pläne bis 2025 konkretisiert.

Der ID Buzz ist das erste Robomobil von VW © VW

SP-X/Hamburg. VW will 2025 mit einem Robotaxi-Angebot in Hamburg starten. Anschließend soll das Konzept, bei der der elektrische ID Buzz als Fahrzeug zum Einsatz kommt, international ausgeweitet werden. Geplant ist kein Robotaxi-, sondern ein Ridepooling-Service nach der Art, wie ihn die Konzerntochter MOIA anbietet – bislang aber noch mit menschlichen Fahrern.

Als dritter Partner neben MOIA und VW-Nutzfahrzeuge ist das Technologieunternehmen Argo AI beteiligt, das die Hard- und Software für das autonome Fahren entwickelt. Bereits Ende dieses Jahres sollen die Straßenzüge des initialen Testgebietes in den Stadtteilen Winterhude, Uhlenhorst und Hohenfelde vermessen werden. Unter anderem geht es um die Lage und Abstände von Ampeln, Radwegen Straßenschildern und weiteren Verkehrszeichen. Anschließend sind Tests zum autonomen Fahren auf Hamburgs Straßen geplant, zunächst aber mit Sicherheitsfahrer. Der öffentliche Betrieb startet dann zur Mitte des Jahrzehnts.

Beim Ridepooling geht es darum, die mehrere Fahrten zu bündeln und dabei möglichst effiziente Routen zu nutzen. Anders als beim Ridehailing – oder Taxi-Geschäft – werden daher mehrere Personen gleichzeitig transportiert. MOIA nutzt dazu aktuell umgebaute Transporter vom Typ VW Crafter. Künftig soll der elektrische Bulli-Nachfolger diese Aufgabe übernehmen, der als erstes Modell im VW-Konzern autonom fährt.

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