Wie man seinem Auto eine persönliche Note verleiht

08.07.2021 Zu den beliebtesten Autofarben zählen Anthrazit, Schwarz, Weiß und Blau – ihnen begegnen wir am häufigsten auf unseren Straßen. Auch die Innenräume der Fahrzeuge präsentieren sich meist mit einer öden Farbe, von Buntheit keine Spur. Irgendwie ein bisschen langweilig, finden manche Menschen und überlegen sich, ihren Pkw zu einem einzigartigen Unikat zu machen. Wir halten nachstehend ein paar Tipps dafür bereit.

So ein Auto fällt sofort ins Auge. © pixabay.com / JohannBargeld CCO Public Domain

Tipp 1: Pkw mit Wunschkennzeichen ausstatten

Die Personifizierung des Autos lässt sich bereits durch eine Kleinigkeit erreichen: die Entscheidung für ein individuelles Wunschkennzeichen. In der Regel besteht freie Wahl im Bereich der Buchstaben- und Zahlenkombination. Ausnahmen bilden einige Kürzel wie KZ, SA und IS, diese werden grundsätzlich nicht vergeben. Online ist es völlig unkompliziert, Wunschkennzeichen reservieren zu lassen. Viele Autofahrer entscheiden sich für ihre eigenen Initialen und ihren Geburtstag. Manche Paare wählen die Anfangsbuchstaben des Namens beider Partner und den Jahrestag ihrer Hochzeit oder ihres Kennenlernens. Darüber hinaus sind Schnapszahlen besonders beliebt.

Tipp 2: Mit extravaganter Autofarbe Aufmerksamkeit erregen

Wer auf der Suche nach einem Neuwagen ist, trifft oft auf eine eingeschränkte Farbauswahl. Beispielsweise den neuen Hyundai i20 N gibt es nur in sechs Lackierungen. Je nach Hersteller haben Kunden die Möglichkeit, ein Auto in persönlicher Wunschfarbe – gleich wie schrill oder außergewöhnlich sie ist – zu bestellen. Allerdings muss man mit einem ordentlichen Preisaufschlag rechnen.

Günstiger kommen Fahrzeugbesitzer, wenn sie ihren Pkw folieren lassen. Auf diesem Weg kann man natürlich auch einen älteren Gebrauchtwagen aufpeppen, sodass er wieder in neuem und gleichzeitig einzigartigem Glanz erstrahlt. Dies gilt auch für eine Neulackierung, allerdings zieht sie ebenfalls deutlich höhere Kosten nach sich. Beide Alternativen ermöglichen eine auffallende Neugestaltung des Autos. Mit

• auffälligen Mustern

• Carbonoptik,

• filigranem Dekor oder

• knalligen Farben

hebt sich jeder Pkw deutlich aus der Masse hervor.

In Kuba sind Oldtimer in Knallfarben keine Seltenheit.
 © pixabay.com / BarbeeAnne CCO Public DomainIn Kuba sind Oldtimer in Knallfarben keine Seltenheit. © pixabay.com / BarbeeAnne CCO Public Domain

Tipp 3: Fahrzeuginnengestaltung

Für farbenfrohe Abwechslung im Innenraum sorgt eine Blumenkette, die sich beispielsweise am Rückspiegel befestigen oder einfach auf der Hutablage platzieren lässt. Darüber hinaus eignen sich Fußmatten sowie Schonbezüge in frischen Farben zur individuellen Akzentsetzung. Eine günstige Maßnahme zur Individualisierung des Autos ist außerdem das Tuning von Türpins (Türverriegelungsstifte). Sie gibt es in unzähligen verschiedenen Materialien, darunter Kunststoff, Edelstahl, eloxiertes Aluminium, Carbon, Holz und Glas. Auch den Formen sind keine Grenzen gesetzt: Sie reichen vom Markenemblem über Billardkugeln bis zum Totenkopf.

Wer auf den Hund mit wackelndem Kopf nicht verzichten möchte, findet ihn noch immer problemlos im Handel. Mittlerweile hat der klassische Dackel Konkurrenz durch Dalmatiner, Beagle und Co. bekommen. Zwar wurde die Klopapierrolle mit gehäkeltem Klopapierhut in Österreich zum „schrecklichsten Autoaccessoire“ gewählt, jedoch ist sie bei jüngeren Autofahrern als kultige Bereicherung für den Pkw heute wieder beliebt. Zudem hat die Rolle mit Hut einige Freunde unter den Oldtimer-Besitzern.

© nm

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