Wichtige Eckpunkte für die Eigenheimfinanzierung

15.03.2022 Der Traum vom eigenen Häuschen rückt angesichts von hohen Immobilienpreisen und Zinsen für viele in weite Ferne. Doch noch lassen sich gute Kreditangebote finden. So gehen Sie vor.

Mit Plan: Die Finanzierung des Eigenheims will gut durchdacht sein. © Christin Klose/dpa-tmn

Wer einen Kredit aufnehmen möchte, sollte mehrere Angebote einholen. Die Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 4/2022) rät, bei einem Kreditvermittler, einer regionalen Bank sowie der Hausbank nachzufragen.

Wichtig ist: Dabei macht man immer die gleichen Vorgaben zu Kreditsumme, Monatsrate, Zinsbindung und Rückzahlungsoptionen.

Laut der Zeitschrift können Kunden durch einen Vergleich mehrere Zehntausend Euro, im Extremfall sogar über hunderttausend Euro sparen. Das beste Angebot sieht allerdings individuell ganz unterschiedlich aus. Es hängt unter anderem davon ab, wie viel eine Immobilie wert ist, wie viel Eigenkapital man aufbringen kann oder wie viel Flexibilität gewünscht wird.

Vor Abschluss steht Bestandsaufnahme

Eine gute Anlaufstelle für die Suche sind Kreditvermittler und Banken, die neben eigenen Krediten auch Darlehen anderer Bankinstitute vermitteln. Eine wichtige Frage lautet stets: Gibt es auch regionale Anbieter? Denn die hatten beim Check von «Finanztest» öfters die Nase vorn.

Vor Abschluss eines Kredits steht in jedem Fall die eigene Bestandsaufnahme: Wie viel Eigenkapital habe ich? Das sollte mindestens die Nebenkosten wie Maklerprovision und Grunderwerbssteuer abdecken, besser auch noch einen Teil des Kaufpreises. Denn auch das kann den Zins noch einmal drücken.

Außerdem: Welche Monatsraten kann ich mir leisten? Achtung: Hier nicht von der bisherigen Miete ausgehen. Denn Nebenkosten fallen auch beim Eigenheim an, außerdem kommen Instandhaltungsausgaben hinzu.

Bei der Rückzahlung flexibel bleiben

Und: Wie flexibel bin ich bei der Rückzahlung? Nicht nur der Zins ist entscheidend, sondern auch die Rahmenbedingungen sind es. Das gilt vor allem bei langen Laufzeiten. Sind zum Beispiel Sondertilgungen möglich und das sogar kostenlos? Kann ohne Aufschlag die Rate gewechselt werden? So bleibt finanzieller Spielraum, wenn mal mehr oder weniger Geld zur Verfügung steht.

In der aktuellen Lage ist außerdem eine lange Zinsbindung sinnvoll. Kredite mit 15 oder 20 Jahren Zinsbindung bieten mehr Sicherheit. Für den Tilgungssatz gilt folgende Faustregel: Mindestens zwei, besser drei Prozent Tilgung im Jahr sollten Sie sich leisten können.

© dpa

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