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Energiekosten sparen: 3 Tipps zum Heizen für kalte Tage

Damit es in kalten Monaten Zuhause wohlig warm ist, muss man das Thermostat langsam hochdrehen. Doch Heizen kann auf Dauer teuer werden. Mit diesen Tricks können Sie einfach Energie und Geld sparen.
Die Heizung wird langsam aufgedreht
Die Stufen eins bis fünf auf dem Heizkörper-Thermostat entsprechen der Zieltemperatur im Raum, nicht der Aufwärmgeschwindigkeit. © Christin Klose/dpa-tmn

Mit den fallenden Blättern und den kälter werdenden Temperaturen beginnt allmählich die Heizsaison. Um am Ende nicht von einer hohen Rechnung überrascht zu werden, kann man mit ein paar einfachen Tricks bis zu 20 Prozent der Heizkosten pro Jahr einsparen.

Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium in Baden-Württemberg gefördert wird.

Die richtige Raumtemperatur

Wer Heizkosten sparen möchte, sollte nicht mehr heizen als nötig. Dabei ist vor allem auf die passende Raumtemperatur zu achten. Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer benötigen eine maximale Temperatur von 19 bis 21 Grad Celsius. «Auf dem Thermostat ist das die Stufe drei», erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Das gilt auch für das Badezimmer.

Bei Räumen, die weniger oder nur zum Schlafen genutzt werden reicht eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad. Auf dem Temperaturregler am Heizkörper entspricht das etwa der Stufe zwei. Das gilt auch für die Küche, die sich schon einfach durch die Abwärme, die beim Kochen entsteht, erwärmt.

Worauf Sie achten sollten: Die Stufen eins bis fünf auf dem Heizkörper-Thermostat entsprechen der Zieltemperatur im Raum, nicht der Aufwärmgeschwindigkeit, so das Informationsprogramm Zukunft Altbau.

Stoßlüften statt Dauerkippen

Um effektiv Energie zu sparen, sollten gekippte Fenster vermieden werden. Sie verlängern den Luftaustausch, und die Wände rund um die Fenster kühlen in dieser Zeit aus. Stattdessen sollte man lieber mehrere Minuten stoß- oder querlüften.

Verbrauchte Raumluft lässt sich auf diese Weise schnell gegen frische Luft austauschen und kurze Zeit später sind die eigenen vier Wände wieder wohlig warm. Vor allem Bad und Küche sollten mehrmals täglich gelüftet werden; in den übrigen Wohnräumen reicht es in der Regel, morgens, mittags und abends zu lüften.

Heizung an Tagesablauf anpassen

Um zusätzlich Energie zu sparen, hilft es, die Zimmertemperatur an den eigenen Tagesablauf anzupassen. So sollte bei Abwesenheit das Thermostat auf Stufe eins bis zwei runtergedreht werden. Wenn Sie zu Bett gehen, lohnt es sich, die Temperatur eine Stunde vor dem Schlafengehen zu senken. «Die nächtlichen Heizkosten können so um bis zu einem Viertel reduziert werden», so die Experten.

© dpa
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