Drei starke und einfache Energiespartipps

Für viele Maßnahmen zum Energiesparen muss man erst mal Geld investieren. Das können sich viele nicht mehr leisten. Mit diesen leicht umsetzbaren Tipps lässt sich aber auch was bewirken.

Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck duscht nun noch kürzer. Und wer duscht statt badet, kann ebenfalls viel Sparen:  Mit dem Wasserverbrauch, der bei einem Vollbad entsteht, könnten Sie vier Tage lang täglich dreieinhalb Minuten duschen, so die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online.

Solche Tipps sind die wirklich leicht umsetzbaren Stellschrauben zum Energiesparen im Haushalt. Sie tun keinem weh. Es gibt noch mehr davon:

Tipp 1 - Geräte ausschalten, Ladekabel ziehen

Es ist nur ein kleiner Handgriff, aber sind wir mal ehrlich, viele von uns machen ihn nicht immer: Elektrogeräte wie Fernseher oder Computer ganz ausschalten und nicht im Stand-by-Modus zu belassen. Denn der kostet auch Energie.

Das heißt: Es sollte kein leuchtendes Lämpchen an Elektrogeräten anbleiben. Denken Sie an Geräte, die man nicht immer im Blick hat, etwa an den hinter einem Schrank versteckten WLAN-Router. Hier können Steckdosenleisten mit einem Schalter helfen, über den man mit nur einem Handgriff mehrere Geräte schnell vom Netz nehmen kann.

Tipp 2 - Öko-Funktion der Hausgeräte nutzen

Es ist eine Taste an der Waschmaschine und der Spülmaschine oder eine Zusatzeinstellung, die sie drücken müssen - und schon sparen sie Energie durch die Nutzung der Öko- oder Eco-Einstellungen der Waschmaschine statt der Schnell- und normalen Waschprogramme. Gleiches haben die meisten Spülmaschinen.

Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings: Die Programme benötigen mehr Laufzeit. Die holt man aber wieder rein, wenn man zum Beispiel auf die Vorwäsche verzichtet - die ist laut den Experten von co2online eh meist nicht nötig.

Ebenfalls wichtig: So kühl wie möglich reinigen. Beispiel Waschmaschine: Es hat in den allermeisten Fällen keinen Einfluss auf das Waschergebnis und die Hygiene, wenn man sie mit 30 oder 40 statt 60 oder gar 90 Grad wäscht. Die Waschmittel und Geräte sind längst so gut, dass sie bei niedrigen Temperaturen den üblichen Dreck packen.

Tipp 3 - Kühlschrank herunterregeln

Auf welche Temperatur ist ihr Kühlschrank eingestellt? Sieben Grad sind laut Verbraucherzentrale NRW die optimale Temperatur. Und wenn Ihr Gerät nur ein Grad kälter eingestellt ist, steigert das den Stromverbrauch schon um rund sechs Prozent.

Weitere Tipp: Die Türen von Kühl- und Gefriergeräten möglichst schnell wieder schließen. Und wer noch ein Gefrier- und Kühlgerät ohne «No-Frost»-Funktion hat, sollte es regelmäßig abtauen. Auch eine Eisschicht treibt die Energiekosten nach oben. Übrigens: Für die Temperatur im Gefrierschrank sind minus 18 Grad Celsius ideal.

© dpa
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