Energie sparen in Aquarien und Terrarien

Besitzer von Aquarien und Terrarien können die Stromrechnung senken und gleichzeitig auf das Tierwohl achten. Dafür ist zwar erst eine Investition nötig, doch die soll sich lohnen.
Besitzer von Aquarien und Terrarien können die Stromrechnung senken und gleichzeitig auf das Tierwohl achten. Dafür ist allerdings zunächst eine Investition nötig. © Caroline SeidSeidel-Dißmannel/dpa-tmn

Ob beim Wäschewaschen oder Heizen: Energie sparen kann man in so ziemlich jeder Ecke der eigenen vier Wände. Selbst für Besitzer von Aquarien und Terrarien gibt es Einsparpotenzial. Darauf weist der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) hin.

Zunächst sei es wichtig, die Becken gut zu isolieren. Dafür könne man den Boden und die Außenwände der Glaskästen etwa mit Styroporplatten ausstatten und so die Wärmedämmung unterstützen. Das sei vor allem bei Terrarien wichtig, da eine bestimmte Temperatur für einige Reptilien überlebenswichtig sei, so der IVH.

Moderne Geräte in der richtigen Größe

Außerdem sollten Aquarien- und Terrarienbesitzer auf die richtige Technik setzen. Denn moderne und sparsame Pumpen und Filter verbrauchten häufig weniger Strom als ältere Modelle, erklären die Experten. Wichtig sei auch, dass die Geräte der Größe der Becken entsprächen.

LEDs statt Leuchtstoffröhren

Für die Beleuchtung des Aquariums empfiehlt Frank Lehmann vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) moderne LED-Lampen anstelle von Leuchtstoffröhren. Für die richtige Ausleuchtung von Terrarien sei zudem eine Zeitschaltuhr sinnvoll.

Bei Kriechtieren aus gemäßigten Klimazonen - wie Eidechsen oder Blindschleichen - könne die Beleuchtungsdauer im Winter zudem ruhig auf acht bis neun Stunden reduziert werden.

Auf Sprudelsteine verzichten

Besitzer bestimmter Fischarten können dem IVH nach Strom sparen, indem sie auf Sauerstoffpumpen oder Sprudelsteinen verzichten. Durch Schwimmen an der Wasseroberfläche bekämen Aquarienfische in der Regel genug Sauerstoff.

Frank Lehmann empfiehlt zudem, mit einem Strommessgerät hin und wieder den Verbrauch von Lampen, Pumpen und Filtern sowie mit einem digitalen Thermometer die Wassertemperatur zu überprüfen. Bereits ein bis zwei Grad weniger würden sich positiv auf der Stromrechnung bemerkbar machen.

Da wechselwarme Reptilien im Terrarium Temperaturen von 40 bis 50 Grad mittels Wärmestrahler und UV-Licht benötigen, lasse sich die Wärmequelle aus dem Terrarium nutzen, um den kompletten Raum zu erwärmen. So könne die Heizung dort getrost ausbleiben.

© dpa
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