Europäische Metropolen starten Tourismus-Kampagne

Nach zwei einschneidenden Corona-Jahren wollen Europas Metropolen wieder mehr Besucher anlocken - und zwar mit einer gemeinsamen Werbekampagne. Eine ganz besondere Aktion hat sich hierfür die Stadt Wien überlegt.
Als besondere Geste schickt die Stadt im Austausch für jeden 100. Gast, der im Mai und Juni aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Spanien oder Frankreich nach Wien reist, einen Bewohner oder eine Bewohnerin in eine der 17 teilnehmenden Städte. © Georg Hochmuth/APA/dpa

Die einst von Touristen stark besuchten europäischen Metropolen wie Wien, London, Paris, Barcelona oder Berlin begeben sich nach der Corona-Krise auf gemeinsame Aufholjagd.

Unter anderem würden sich in der Kampagne «United Cities of Tourism» die beliebten Ziele aus sechs Ländern am 15. Mai auf Instagram gegenseitig bewerben, kündigten Tourismus-Vertreter nun in Wien an. «Der Londoner Instagram-Account wird von Berlin übernommen», sagte Wiens Tourismus-Chef Norbert Kettner.

«Optimismus ist unbedingt angebracht», sagte Wirtschafts-Stadtrat Peter Hanke. Im März 2022 seien in Wien bereits wieder mehr als die Hälfte der Übernachtungen erzielt worden wie im Vergleichsmonat des Rekord-Jahres 2019. «Die Preise in der Hotellerie sind stabil», sagte Kettner.

Die Pandemie habe in Österreichs Hauptstadt zwar einerseits für Geschäftsaufgaben gerade bei kleineren Betrieben gesorgt, andererseits zeigten die Investitionen das Vertrauen in den Markt des Städtetourismus, hieß es. «Wien wird mit einem besseren Hotelinventar aus der Krise gehen und dabei schon 2023 mehr Betten haben als vor der Pandemie», so Kettner.

Als besondere Geste schickt die Stadt im Austausch für jeden 100. Gast, der im Mai und Juni aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Spanien oder Frankreich nach Wien reist, einen Bewohner oder eine Bewohnerin in eine der 17 teilnehmenden Städte. Dazu würden etwa 2200 Bahn- oder Flugtickets unter den Teilnehmern der Aktion verlost. «Solange der Vorrat reicht», sagte Kettner. Die Kosten für den Aufenthalt müssten die Reisenden dann selbst tragen.

© dpa
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