Dessau-Wörlitzer Gartenreich lädt zu Gondelfahrten ein

Ostern im Dessau-Wörlitzer Gartenreich gehört bei Familien fest in den Terminplan. Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen zwei Jahren zu erheblichen Einschränkungen geführt. Umso größer ist die Vorfreude - mit Bedacht.
Das Schloss Wörlitz erwartet zu Ostern einige Besucher. Seine zwanzig Gondeln und mehrere Personenfähren sind wieder fit für die Saison. © Christian Modla/dpa-Zentralbild/dpa

Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich hat sich für die Besucher an Ostern herausgeputzt: Die Natur zeigt sich mit frischen, farbenfrohen Blüten. Gondeln und Fähren wurden nach der Winterpause wieder auf Vordermann gebracht.

Alle Schlösser seien zu Ostern, von Karfreitag bis Ostersonntag, geöffnet, wie eine Sprecherin der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz mitteilte. «Allerdings sollten sich die Besucher vorher online ein Ticket reservieren», sagte eine Sprecherin der Wörlitzer Gartenreich-Information. Denn trotz gelockerter Corona-Regeln gelte es, vorsichtig zu sein und einen Andrang in den zudem denkmalgeschützten Gebäuden und Räumen zu vermeiden.

Vier Schlösser als Museum zu besichtigen

Im Dessau-Wörlitzer Gartenreich sind neben Schloss Wörlitz auch die Schlösser Luisium, Mosigkau und Oranienbaum heute Museen. Unterschiedlich in der Architektur, erzählen auch die Bauten und Einrichtungen von der Geschichte der 142 Quadratmeter großen Kulturlandschaft. Das Gartenreich gehört heute zum Unesco-Welterbe.

Als Postkartenmotiv gilt Schloss Wörlitz, die einstige Sommerresidenz des Gartenreichgründers, des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817). Er ließ die Parklandschaft mit ihren Bauten und Kanälen anlegen, inspiriert von seinen Reisen wie etwa nach Italien. Sein Anliegen war es nach Angaben von Historikern, allen Menschen - unabhängig ihrer sozialen Herkunft - Zutritt zu der Kulturlandschaft zu ermöglichen und Wissen zu vermitteln.

Angesichts der Corona-Pandemie waren die Osterbesuche in den vergangenen zwei Jahren in den Dessau-Wörlitzer Anlagen zwar weiter im Freien möglich, Veranstaltungen und Museumsbesuche aber kaum. Das sei auch für die Tourismus- und Gastronomiebranche nicht einfach gewesen, sagte die Sprecherin mit Blick auf finanzielle Einbußen. «Jetzt freuen wir uns umso mehr auf Ostern 2022», sagte sie.

© dpa
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