Jetzt sorgen Nachzügler für volle Straßen

Deutschlands Autofahrer atmen auf: Die Sommerferien sind endlich in allen Bundesländern vorbei. Eine echte Stau-Entwarnung ist leider trotzdem nicht in Sicht. Am Wochenende kommt es weiter zu Reiseverkehr.
Auch am kommenden Wochenende könnten die Autobahnen noch einmal voll werden. Denn wer nicht auf die Schulferien angewiesen ist, nutzt gern den Spätsommer als Reisezeit. © dpa-infografik/dpa-tmn

Die Ferien sind vorbei. Dennoch erwartet der Auto Club Europa (ACE) am kommenden Wochenende (16. bis 18. September) volle Straßen. Denn Reisende ohne Schulkinder fangen jetzt die letzten Sonnenstrahlen ein.

Ab dem frühen Freitagnachmittag ist die Staugefahr wegen des Pendlerverkehrs bundesweit erhöht. Am Samstag erwartet der ACE moderaten Urlaubsverkehr in beide Richtungen. Am Sonntag ist durch das LKW-Fahrverbot weniger Verkehr auf den Fernstraßen. Der Sonntag wird deshalb als Reisetag empfohlen.

Die A8 ist zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Mühlhausen am Samstag und Sonntag jeweils zwischen 5 und 20 Uhr gesperrt. Es wird eine weiträumige Umfahrung ab Ulm über die A7 und A6 empfohlen.

Vorsicht auf vielen Nebenstrecken: In den Weinanbaugebieten ist die Weinlese in vollem Gang, im Alpenraum der Almabtrieb. Dadurch sind landwirtschaftlicher Verkehr und Straßensperrungen zu erwarten.

Hier ist die Übersicht, auf welchen Strecken Autofahrer mit Staus und Verzögerungen rechnen müssen (teils in beiden Richtungen):

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck
A 3 Würzburg - Nürnberg - Passau
A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt
A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim
A 7 Neumünster - Hamburg // Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg
A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
A 9 München - Nürnberg
A 61 Koblenz - Ludwigshafen
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn
A 93 Kiefersfelden - Rosenheim
A 95 Garmisch-Partenkirchen - München
A 96 Kreuz Memmingen
A 99 Umfahrung München

Die Verkehrslage in Österreich und der Schweiz entspricht der in Deutschland - der große Ansturm ist vorbei, trotzdem ist mit vielen Reisenden auf den Straßen zu rechnen. Laut dem ACE betrifft das den Transitverkehr in nördlicher und südlicher Richtung. In der Schweiz könnte vor allem die Gotthardautobahn (A 2) wieder einmal zum Nadelöhr werden.

Punktuell werden an allen Landesgrenzen bei der Einreise nach Deutschland Grenzkontrollen durchgeführt.

© dpa
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