Drittes Wochenende im Jahr: Meist freie Fahrt auf Autobahnen

13.01.2022 Der Jahreswechsel und die Weihnachtsferien sind vorbei - und die Lage auf den deutschen Autobahnen dürfte Prognosen zufolge erstmal entspannt bleiben. Doch vereinzelt kann es durchaus Probleme geben.

Laut ADAC haben Autofahrer am dritten Januar-Wochenende kaum Staus zu befürchten. Foto: dpa-infografik/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wer am Wochenende vom 14. bis 16. Januar auf den deutschen Autobahnen unterwegs sein will, dürfte in der Regel ohne verkehrsbedingte Störungen durchkommen.

Nach den Ferien werde es nur wenige Reisende auf die Fernstraßen ziehen, sagen der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC voraus.

Nach den üblichen Staus zum Freitagmittag aufgrund von Pendlerverkehr kann es zwar auf den klassischen Wintersportrouten am Samstag und Sonntag jeweils vormittags und abends etwas voller werden. Doch weder ACE noch ADAC erwarten insgesamt lange Staus.

Im Bereich der Ballungsgebiete kann es außerdem zu den Stoßzeiten und an Baustellen zu Störungen kommen. Aktuell meldet der ADAC bei der Zahl der Baustellen allerdings einen Rückgang auf insgesamt 575.

Auf winterliche Straßenverhältnisse sollten sich Autofahrer jederzeit einstellen und Fahrzeug und Fahrweise entsprechend anpassen. Wer bei Schnee oder Eis unterwegs ist, plant besser generell mehr Zeit ein.

Auf folgenden Autobahnen sind für das kommende Wochenende Sperrungen angekündigt:

A 1Köln - Euskirchen (in Fahrtrichtung Köln zwischen Dreieck Erfttal und Hürth) bis auf Weiteres
A 3Passau - Nürnberg (zwischen Rosenhof und Neutraubling von Samstag, 20.30 Uhr bis Sonntag, 14.00 Uhr; in Gegenrichtung zwischen Rosenhof und Wörth an der Donau/Wisent von Samstag, 20.30 Uhr bis Sonntag, 14.00 Uhr
A 45Hagen - Gießen (in beiden Richtungen zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord) bis mindestens 31. März 2022
A 66Wiesbaden - Frankfurt/Main (in beiden Richtungen zwischen Wiesbaden-Mainzer Straße und Wiesbaden-Biebrich) bis auf Weiteres

An den deutsch-österreichischen Grenzübergängen rechnet der ACE wegen verschärfter Einreiseregelungen mit Wartezeiten. Hingegen dürfte auf den Transitstrecken der Verkehr überschaubar sein. Auch für die Schweiz sieht der Autoclub keine gravierenden Störungen voraus.

Wer wissen will, wie viel Wartezeit bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland einzukalkulieren ist, kann die Seite der Infrastrukturgesellschaft Asfinag online aufrufen.

Reisende sollten sich stets vorher über geltende Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln informieren. Infos zu den aktuellen Auflagen innerhalb und außerhalb Deutschlands gibt es bei ACE und ADAC sowie beim Auswärtigen Amt. Auch zu den Winterreifen-Regelungen im Reiseland sollten sich Autofahrer vor Fahrtantritt informieren.

© dpa-infocom GmbH

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