Flug- und Bahnverkehr in Belgien und Griechenland gestört

Belgien steht still: Wegen hoher Lebenshaltungskosten und Energiepreise befindet sich das Land in einem Generalstreik. Viele Flüge und Zugverbindungen wurden daher gestrichen. Auch in Griechenland sorgen Streiks für Ausfälle im Flugverkehr.
Wegen eines Generalstreiks fährt derzeit in Belgien nur jede vierte Zug. Der Deutschen Bahn zufolge fallen auch einige Zugverbindungen zwischen Köln und Brüssel aus. © Benoit Doppagne/BELGA/dpa

In Belgien hat in der Nacht zu Mittwoch ein
Generalstreik begonnen. Weitreichende Einschränkungen werden im
ganzen Land erwartet, unter anderem auf Flughäfen, im Bahnverkehr und
in Krankenhäusern.

So soll nach Angaben der belgischen Eisenbahn nur
jeder vierte Zug fahren. Der Deutschen Bahn zufolge fallen auch
einige Zugverbindungen zwischen Köln und Brüssel aus.

Auch der Flugverkehr ist stark von dem Streik betroffen. Am Brüsseler
Flughafen wurde mehr als die Hälfte der Flüge gestrichen. Am
Flughafen Charleroi südlich der Hauptstadt sind keine Flüge
vorhergesehen. Außerdem sollten deutlich weniger Busse, Straßenbahnen
und Metros als an normalen Wochentagen fahren. Die Gewerkschaften
wollen somit Druck auf die Politik zu weiteren Maßnahmen gegen die
gestiegenen Lebenshaltungspreise und Energiekosten ausüben.

Wegen kritischer Arbeitsbedingungen soll zudem in vielen
Krankenhäusern der Regionen Brüssel und Wallonie gestreikt werden.
Eine Notfallversorgung der Patienten sei jedoch gewährleistet, hieß
es.

Auch landesweite Streiks in Griechenland

Bei den für Mittwoch in Griechenland geplanten landesweiten Streiks wollen auch Fluglotsen für mehrere Stunden die Arbeit niederlegen. Das berichtete der Staatssender ERT. Neben Verbindungen der griechischen Airlines Olympic Airways und Aegean Airlines dürften davon auch internationale Verbindungen betroffen sein - was wiederum die Touristen im Land betrifft.

Die Fluglotsen legen demnach am Mittwoch von 9 Uhr morgens bis um 15 Uhr die Arbeit nieder. Besonders betroffen sind dadurch Berichten zufolge die Verbindungen zu Urlaubsinseln wie Syros, Naxos, Paros und Milos, aber auch zu anderen Airports. Zudem liegen der öffentliche Nahverkehr sowie Fähr- und Zugverbindungen weitgehend flach.

Zu dem Streik haben die großen griechischen Gewerkschaften aufgerufen; sie fordern in erster Linie höhere Löhne und mehr staatliche Unterstützung, um die herrschende Inflation und die steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten auszugleichen.

© dpa
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