Viele Dienstreisen dürften weiter digital ersetzt werden

24.01.2022 In der Pandemie sind viele Geschäftsreisen durch digitale Formate abgelöst worden. Auch auf lange Sicht rechnen größere Unternehmen nicht mehr mit einer Rückkehr zur alten Praxis. Das ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC.

Größere Unternehmen in Deutschland rechnen bei Geschäftsreisen auch auf längere Sicht nicht mit einer Rückkehr zum früheren Reiseaufkommen. © Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Größere Unternehmen in Deutschland rechnen
auch auf längere Sicht bei Geschäftsreisen zumeist nicht mit einer
Rückkehr auf das Niveau vor der Corona-Pandemie. Laut einer Umfrage
des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PwC unter gut 150 Firmen mit
mehr als 500 Mitarbeitern gehen 61 Prozent davon aus, dass
Dienstreisen im Inland in den kommenden fünf Jahren weitgehend durch
digitale Formate ersetzt werden.

Bei Auslandsreisen erwarten dies 47
Prozent der Befragten. Mehrfachnennungen waren möglich. Für das laufende Jahr gehen zwei von drei befragten Firmen von einer
Reduzierung ihres Reiseaufkommens um durchschnittlich 36 Prozent im
Vergleich zum Vor-Corona-Niveau aus. Nur 28 Prozent der Unternehmen
erwarteten, das Niveau von 2019 wieder zu erreichen, 7 Prozent
rechneten mit einem höheren Wert.

Ökologischer Fußabdruck

Neben der Kostenersparnis spielen den Angaben zufolge zunehmend auch
Klimaschutzfragen bei den Planungen eine Rolle. Bislang ermittelt nur
ein Drittel der befragten Firmen (35 Prozent) den ökologischen
Fußabdruck von Geschäftsreisen. Weitere 13 Prozent planen, ein
Instrument für die Messbarkeit einzuführen, 45 Prozent der Befragten
schließen dies aus. In jedem zweiten Unternehmen gibt es den Angaben
zufolge die Vorgabe, dass die günstigste Reisevariante gewählt werden
müsse oder dies empfohlen werde. Ökologische Ziele würden unter
diesem Aspekt eher als nachrangig betrachtet.

Allerdings gaben 62 Prozent der Befragten an, dass sie die Nutzung
elektrischer Antriebe ausbauen wollen. 35 Prozent setzten auf den
Wechsel von Flugreisen hin zur Bahn oder öffentlichen
Verkehrsmitteln. 28 Prozent wollten den Anteil von Carsharing und
E-Rollern zu erhöhen. Mehrfachnennungen waren möglich.

© dpa

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