Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Das gilt für Minijobs während der Elternzeit

Wollen Eltern während ihrer Elternzeit stundenweise arbeiten und ein wenig hinzuverdienen, kann womöglich ein Minijob eine Option sein. Was Sie dazu wissen sollten.
Das gilt für Minijobs während der Elternzeit
Stundenweise jobben in der Elternzeit? Das geht sogar bei einem anderen Arbeitgeber als dem bisherigen. © Inga Kjer/dpa-tmn

Während der Elternzeit in einem Minijob arbeiten, etwa um die Haushaltskasse etwas aufzubessern oder nicht ganz raus aus der Berufswelt zu sein? Das ist möglich - und zwar sowohl mit einem Minijob bei einem neuen Arbeitgeber wie auch beim bisherigen Unternehmen, bei dem man nach der Elternzeit wieder einsteigt. Darauf weist die Minijob-Zentrale in ihrem Online-Magazin hin.

Auch mehrere Minijobs gleichzeitig sind theoretisch möglich - solange sie damit zusammengerechnet die Verdienstgrenze für Minijobs von 520 Euro nicht überschreiten. Generell gilt zudem: Während der Elternzeit dürfen Sie nicht mehr als 32 Stunden pro Woche arbeiten. Bei 520-Euro-Minijobs wird diese Grenze aber ohnehin nicht überschritten.

Elterngeld kann gekürzt werden

Wissen sollte man allerdings: Der Verdienst wird nur dann nicht auf das Elterngeld angerechnet, wenn dieses nicht über dem Mindestbetrag von 300 Euro liegt. Bekommt man mehr als 300 Euro Elterngeld, wird der Verdienst angerechnet und das Elterngeld gekürzt. Beim Elterngeld Plus, das für die ersten 28 Lebensmonate eines Kindes bezogen werden kann, ist das bei mehr als 150 Euro der Fall.

Wie sich ein Minijob im individuellen Fall auf das erwartbare Elterngeld auswirken kann, lässt sich vorab mit dem Elterngeldrechner des Bundesfamilienministeriums in Augenschein nehmen. Wer in Elternzeit ist und einen Job beginnt, sollte die Elterngeldstelle darüber informieren, damit eine Neuberechnung erfolgen kann, so die Minijob-Zentrale.

Und nicht vergessen: Bevor man in der Elternzeit einen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber annimmt, ist es wichtig, die Zustimmung des bisherigen Arbeitgebers einzuholen. Verweigern kann dieser seine Zustimmung allerdings nur aus dringenden betrieblichen Gründen - und das nur schriftlich innerhalb von vier Wochen.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Wetten, dass..?
People news
Gottschalk wehrt sich gegen «Tatscher»-Vorwürfe
René Pollesch
Kultur
Volksbühnen-Intendant René Pollesch gestorben
US-Rapper Sean «Diddy» Combs
People news
Album-Produzent verklagt Rapper Sean «Diddy» Combs
Samsung Galaxy Ring angekündigt: Was kann das smarte Schmuckstück?
Handy ratgeber & tests
Samsung Galaxy Ring angekündigt: Was kann das smarte Schmuckstück?
Google Pixel 8 und 8 Pro im Test: Welches Modell schneidet im Vergleich besser ab?
Handy ratgeber & tests
Google Pixel 8 und 8 Pro im Test: Welches Modell schneidet im Vergleich besser ab?
KI-Schockanrufe Telefonbetrug
Das beste netz deutschlands
KI-Schockanrufe: Telefonbetrug mit vertrauten Stimmen
Max Eberl
Fußball news
Eberl zwischen Suche und Umbau: «Bin kein Heilsbringer»
Personen mit Paragrafen-Symbolen im Hintergrund
Job & geld
Überhöhte Energiepreise: Beteiligung an Sammelklage möglich